Feuerwehr an der Mühlenstraße in Lank

Jahrelang war es Devise, die Feuerwehr Lank zieht von der Mühlenstraße an die Rottstraße. Hierfür gab es gute Gründe, die jetzt nicht mehr gültig sind. Alles was an der Rottstraße geplant wurde, war dem Argument „Feuerwehrerwartungsgelände“, untergeordnet. Jetzt wurde auf Antrag der CDU/Grünen geprüft, ob denn ein Umbau an der Mühlenstraße möglich sei. Und es ist möglich! Die neuen Erkenntnisse sind durch die Feuerwehr über die CDU an die Verwaltung herangetragen worden. Kurze Wege sind angesagt. Aber ebenso war der damals so als dringend angesehene Umzug an die Rottstraße über die CDU gefordert worden. Gestern im Haupt- und Finanzausschuss sagte Herr Leo Jürgens, stellv. Bürgermeister der Stadt Meerbusch: „Damals wie heute war ich der „Verursacher“. Ja, das ist doch mal eine Aussage.

Die A57 wird umgebaut. Im Zuge dieser Baumaßnahme muss das Kaarster Kreuz gesperrt werden.

Über die Auswirkungen auf den Verkehr in Meerbusch informierte sich gestern die SPD Fraktionsvorsitzende im Haupt- und Finanzausschuss. Leider sind auch die Verantwortlichen der Stadt Meerbusch nur über die Presse darüber informiert. Dass dieses so nicht sein kann, wurde vom Ausschuss deutliche gemacht. Ilse Niederdellmann forderte Bürgermeister Spindler auf, sofort mit den Verantwortlichen für die Sperrung zu reden. Wohin soll der Verkehr fließen? Bereits jetzt sind die Straßen im Umfeld der AB 57 und AB 52 vollständig zu. Die Anwohner der umliegenden Straßen können nicht noch mehr belastet werden und wollen Antworten auf ihre Fragen. Beigefügtes Foto zeigt den Laacher Weg am 14.11.2013 um 16.30 Uhr. Es war kein Durchkommen mehr. Weder auf dem Laacher Weg, noch auf der Römer Straße. Auch der öffentliche Nahverkehr ist nachhaltig betroffen. Die Linie 830 hatte mindestens 30 Minuten Verspätung. Das hat für Berufspendler böse Auswirkungen, denn alle Anschlussverbindungen gelten dann nicht mehr. Ilse Niederdellmann: „Das liegt auch daran, dass die Düsseldorfer den Ausbau der Böhlerstraße nicht voran treiben, auch hier erwarten die Anwohner endlich Antworten!“

Flughafen will wachsen

Nach dem Willen der Flughafenbetreiber soll dieser wachsen. Die Offiziellen sprechen nur von Wachstum und Gewinnoptimierung. Wir meinen: Die Gesundheit der Anwohner, die vom Lärm betroffen sind hat gleichgroße Bedeutung. Wir werden sehr viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, denn die Geschäftsführung des Flughafens lässt nicht locker die Erweiterung zu fordern. 60 Starts und Landungen in der Stunde sind das Ziel. Sehen Sie den Bericht des WDR, Lokalzeit Düsseldorf, unter folgendem Link:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duesseldorf/videoflughafenwillwachsen100_size-L.html?autostart=tru

 

Heidemarie Niegeloh: Es wird eine Wahl geben!

Die Vorsitzende der Meerbuscher SPD, Heidemarie Niegeloh, wird mit folgenden Worten in der WZ Lokal Meerbusch zitiert:
„Sehr überrascht“ war auch Heidemarie Niegeloh (SPD) am Wochenende davon, „dass die Kandidatensuche bei der CDU offensichtlich noch nicht abgeschlossen ist“. „Die SPD wird jedenfalls dafür sorgen, dass es eine Wahl gibt.“ Ob man als SPD oder im Bündnis der Opposition einen eigenen Kandidaten aufstelle, müsse sich noch zeigen. Als CDU-Kandidatin könne sie Mielke nicht unterstützen. „Die politischen Programme von CDU und SPD decken sich nicht.“

Lesen sie den gesamten Artikel unter folgenden Link: http://www.wz-newsline.de/lokales/rhein-kreis-neuss/meerbusch/der-mielke-coup-der-cdu-1.1476722

Wann haben Sie das letzte Mal Streichhölzer gesehen?

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen.
Zum Gedenken der Verfolgten und Opfer des 9. November 1938 und der gesamten Zeit des Naziregimes legte die Vorsitzende der Meerbuscher SPD,
Heidemarie Niegeloh, am Mittag des 9. November Blumen am Mahnmal in Lank nieder.
Ein rotes Päckchen Streichhölzer lag auf dem Schotterfeld. Es enthielt wenige ungebrauchte Hölzer. Kerzen waren nicht da.
Zufall? Meine Gedanken kreisen und ich kann nicht davon loskommen, dass das Absicht war.
Heute Nachmittag treffen sich die Bürgerinnen und Bürger und die Politikerinnen und Politiker um zusammen mit dem Bürgermeister den Opfern zu gedenken. Sollten noch mehr Menschen dieses Päckchen sehen?
Sollte auch ihnen die Wut kommen?
Die Angst? Das Grauen?
Das Gefühl von Ohnmacht gegenüber Dummheit, Rücksichtslosigkeit und menschenverachtendes Verhalten?
Oder einfach nur vor der Ignoranz?
Es gibt sie. Es gibt immer mehr offenes antisemitisches Verhalten.
Ich habe diese Streichhölzer weggeworfen. Sie waren nass und sowieso nicht zu gebrauchen und außerdem war es Zufall, dass der Wind dieses Paket dahin getrieben hat. Und wenn es kein Zufall sondern Absicht war, dann sollen diese Menschen wissen:
Jede und Jeder, alle, die sich heute am Mahnmal versammeln sind bereit aufzustehen und zu verhindern, dass in Deutschland Menschen verfolgt und getötet werden, weil sie etwas anderes glauben, etwas anderes wählen oder anders leben.

Wir Sozialdemokraten sind es! Weil wir das wollen und nicht dem Zufall überlassen.

Wir verbeugen uns vor den Opfern.