Betreuungsjeld

© kleinert.de/Koufogiorgos Kostas

Da hät dat Bondesverfassongsjerecht ma janz trocken festjestellt, dat et so mit dem Betreuungsjeld nich richtich es. Ma eben so! Die ha sich ehsch janit met dem Jesetz befasst. Nä, de han sofort festgestellt, dat es so nich jeht. Dä Bund  kann nit maake , wat he will. Wat Länder sach ist, stond im Jrondjesetz. Un Kenger sind de Saach dä Länder.
Esch gloof jo, dat de CSU dat jewooßt han. Äwer et hät doch jeklappt. Erstmol hät dä Bund gezahlt und de Schleetzoore in Bayern stond doch jood da. Se han jekrecht, wat se jewollt han. Un nu han de Bondesrechter damit schloßjemaaht.
Jut so.

Sie können alles !

Handwerkerin und Musiker, Künstler, Lehrerin und Krankenschwester. Erzieherinnen und Erzieher können und geben alles – für unsere Kinder. Jeden Tag. Und trotzdem wird ihre harte und hochqualifizierte Arbeit nicht ausreichend anerkannt. Das muss sich ändern! Wenn wir morgens zur Arbeit gehen, sind sie schon da. Sie zeigen unseren Kindern,
was es täglich zu entdecken gibt: Malen und Basteln, Toben, Singen, Theaterstücke, Klettern, Tanzen – und, und, und... Erzieherinnen und Erzieher fördern die Talente
unserer Kinder, betreuen sie liebevoll, spielen und trösten. Dafür sind sie hochqualifiziert. Denn ihre Arbeit ist anspruchsvoll. Sie begleiten unsere Kinder in den prägenden Jahren und sorgen dafür, dass sie Regeln des sozialen Zusammenlebens erlernen und optimal für die Schule vorbereitet sind. 350.000 Erzieherinnen und Erzieher arbeiten in Deutschland in der öffentlichen Kinderbetreuung.
Sie haben mehr verdient.
Mehr Wertschätzung und Anerkennung!

Der Rat der Stadt Meerbusch behandelte am 21.5.2015 das Thema, Klicken Sie auf den nachstehenden Link und lesen sie hier die Berichterstattung der RP-Lokal Meerbusch
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/streik-stadt-zahlt-kita-beitraege-zurueck-aid-1.5109074

 

 

Bilanz nach 100 Tagen Mindestlohn

100 Tage Mindestlohn-Stimmen hierzu aus der Presse
100 Tage Mindestlohn: Von abgewürgter Konjunktur keine Spur
Nach 100 Tagen Mindestlohn lässt sich feststellen: Die neue Lohnuntergrenze hat nicht zu den Horrorszenarien geführt, die an die Wand gemalt wurden.
So der Deutschlandfunk am 10. April 2015
Mindestlohn-Bilanz: Die ersten 100 Tage sind vorbei
Es war einer der Hauptstreitpunkte in der Großen Koalition, aber die Sozialdemokraten konnten sich durchsetzen: Seit 100 Tagen gilt der Mindestlohn. Die meisten Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet, doch der Konflikt um die Reform geht weiter.
So die ARD
100-Tage-Bilanz: So wirkt der Mindestlohn
Seit 100 Tagen gilt in Deutschland der Mindestlohn. Seit 100 Tagen gilt in Deutschland die gesetzliche Lohnuntergrenze von 8,50 Euro. Dank der guten Konjunktur erwiesen sich Szenarien von einem flächendeckenden Jobverlust bislang als übertrieben.
So die RP Düsseldorf
100 Tage Mindestlohn: Deutsche stehen hinter der Lohnuntergrenze
Die genannten Beispiele sind nur einige Auswirkungen des Mindestlohns und sicherlich werden sich in den nächsten 100 Tagen weitere Folgen bemerkbar machen. Doch trotz Preiserhöhungen und anhaltender Kritik an der gesetzlich geregelten Lohnuntergrenze lehnt nur etwa jeder zehnte Deutsche den Mindestlohn ab. Wie die Süddeutsche Zeitung unter Berufung einer Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) berichtet, halten 86 Prozent der Bürgerinnen und Bürger das Mindestlohngesetz für richtig. 94 Prozent von ihnen auch dann, wenn es für sie an der Ladentheke teurer wird.
So die Süddeutsche Zeitung
Der Chef der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Halle, Kay Senius, hat 100 Tage nach Einführung des Mindestlohngesetztes eine positive Bilanz gezogen. „Wegen der zu zahlenden 8,50 Euro pro Stunde hat es in Sachsen-Anhalt keinen signifikanten Abbau von Arbeitsplätzen gegeben“, sagte er. Das besonders von Unternehmen aufgezeigte Horrorszenario sei ausgeblieben. Er habe dem Mindestlohn von Anfang an positiv gegenübergestanden, weil er Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt attraktiver machen könne.
So die Finanzen.de Nachrichten
Wir meinen diese Bilanz kann sich sehen lassen.

Mehr Geld für die Kommunen-25 Milliarden zusätzlich!

Mehr Geld für die Kommunen 25 Milliarden zusätzlich!                                                                          
Georg Neuhausen, Ratsmitglied und stellv. Fraktionsvorsitzender Informiert:
Gute Kinderbetreuung, Straßen, der öffentliche Nahverkehr, Wirtschaftsförderung für gute Arbeitsplätze, Bibliotheken, Schwimmbäder. Städte und Gemeinden müssen vieles leisten, damit das Leben vor Ort lebenswert ist. Oft fehlt aber das notwendige Geld. Die SPD hat darum das größte Entlastungspaket für Kommunen seit Jahrzehnten geschnürt. Insgesamt geht es um 25 Milliarden Euro zusätzlich bis 2018 – Geld für wichtige Investitionen. Mit dem Nachtragshaushalt stellt die Bundesregierung den Kommunen jetzt weitere 5 Milliarden Euro zur Verfügung. Das hilft vor allem finanzschwachen Kommunen.
Und darum geht es:
-  Die schon für 2017 beschlossene Entlastung für kommunale Investitionen wird aufgestockt: von 1 Milliarde auf insgesamt 2,5 Milliarden Euro.
-  Noch im laufenden Jahr wird ein Fonds zur Förderung von Kommunalinvestitionen geschaffen: 3,5 Milliarden Euro für finanzschwache Städte und Gemeinden. Mit bis  zu 90   Prozent werden Projekte in drei Schwerpunktbereichen gefördert: Infrastruktur – also zum Beispiel Krankenhäuser, Verkehrslärmschutz, schnelles Internet, energetische Sanierung, Bildung und Klimaschutz.
-  Hinzu kommt das schon angekündigte 10-Milliarden-    Entlastungsprogramm für Investitionen. Das heißt: mehr Geld für Städtebauförderung, für die „Gemeinschaftsaufgabe regionale Wirtschaftsstruktur“ und für ein Modellprojekt zur besseren   Kinderbetreuung vor Ort. Und in den Jahren 2015 und 2016 werden die Kommunen mit jeweils 500 Millionen Euro unterstützt, um Flüchtlingsunterkünfte einzurichten.
 Außerdem übernimmt der Bund künftig die Kosten für die Grundsicherung im Alter und der  bei Erwerbsminderung.
Wir sorgen dafür, dass Städte und Gemeinden ihre wichtigen Aufgaben erfüllen können.

Heute ist Equal Pay Day

Themenschwerpunkt in diesem Jahr: Transparenz
Über Geld spricht man nicht… und wer es tut, stört den Betriebsfrieden? Um dieses große Tabu dreht sich der heutige Equal Pay Day mit dem Schwerpunktthema Transparenz. Transparente Bewertungsverfahren und Vergütungsstrukturen in Unternehmen sind eine zentrale Voraussetzung, um die Lohnlücke von aktuell immer noch 22 Prozent zwischen den Geschlechtern zu schließen. Nur wenn Frauen und Männer gleichermaßen wissen, was innerhalb ihres Unternehmens oder ihrer Branche in vergleichbarer Position verdient wird, können sie die eigenen Gehaltsforderungen überzeugend vertreten. Zudem müssen Arbeitgeber dann die Gehaltsunterschiede begründen. Spiel mit offenen Karten: Was verdienen Frauen und Männer? lautet deshalb das Motto der Equal Pay Day Kampagne 2015
"Es ist leider immer noch wichtig auf das Thema "Lohnunterschied" aufmerksam zu machen. Auf ein Jahr bezogen, haben Frauen bis zum heutigen Tage für Null gearbeitet. Im Durchschnitt erhalten Frauen für die gleiche Arbeit bei gleicher Qualifikation 22% weniger Gehalt als Männer. Das ist ungerecht. Bis zur Gleichstellung von Frauen ist noch ein gutes Stück Arbeit zu leisten," so die Fraktionsvorsitzende Nicole Niederdellmann-Siemes.