Minge Hätz sacht: NÄ, minge Kopp sacht ja....

Nä,  watt bin isch et satt. Alle donnt se mesch fraje: „Wie, wat maat die SPD denn do? Wie, watt will se bloß?“
De Juso wolle, dat mer raus bliewe us de Koalition. Se sajen „No Jroko“ Ach, wenn esch doch och enne Juso wär. Dann wär dat so einfach. Äwer leeder bin isch et nich. Also mach esch mir sooo ne Kopp. Wat ist jot und wat nit? För wem is et jot? För ming Paatei oder för ming Heemotland. Wie schon dä jrooße Heinrich Heine gesacht han: Denk esch an Deutschland in de Nacht, ben esch um de Schlaf jebracht.
Alle wolle vom mer wisse, wie esch mesch entschiede hab. Un wat nu weiter passeere dot. 
Mancher säht: Mer sin doch keene Bananerepooblek, also Jroko.
Andere meine: Wenn schon unsere Vorstand umfällt, müsse mer standhaff bliewe.
Minge Hätz sacht: NÄ,  minge Kopp sacht ja....
Dä Breef is fott un am Sonndach simmer alle schlauer.

Koalitionsvereinbarung : heute Bildung

Seit Wochen wird über die Koalitionsvereinbarung diskutiert. Wir bringen bis zum 2. März einige Bewertungen, bilden Sie sich Ihr Urteil darüber. Heute das Thema Bildung.


 

Seit Tagen im Gespräch: die Koalitionsvereinbarung

Seit Wochen wird über die Koalitionsvereinbarung diskutiert. Wir bringen bis zum 2. März einige Bewertungen, bilden Sie sich Ihr Urteil darüber. Heute das Thema Arbeit.
 




 

Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche werden von der Meerbuscher SPD skeptisch gesehen

Die SPD Meerbusch hat in der letzten Vorstandssitzung offen und kontrovers die Ergebnisse der Sondierungsgespräche und den weiteren Weg diskutiert.
Inhaltlich wurden durchaus Punkte gesehen in denen gute Ziele erreicht wurden, so kann beispielsweise der Wegfall des Konvexitätsprinzips eine deutliche finanzielle Unterstützung der Kommunen bedeuten. Kritisch wurde angemerkt, dass es nicht gelungen ist die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung oder die Bürgerversicherung durchzusetzen. Insgesamt wurden die Ergebnisse eher skeptisch gesehen.
Auch der erweiterte Landesvorstand hat zwischenzeitlich getagt. Als Ergebnis dieser Beratungen wurde ein Initiativantrag für den Bundesparteitag formuliert, der für die folgenden drei  Punkte substanzielle Verbesserungen  bei möglichen Koalitionsverhandlungen nennt:
Ersatzlose Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, den Einstieg in das Ende der Zwei-Klassenmedizin durch eine Angleichung der Honorarordung für gesetzlich und privat Versicherte, eine weitgehende Härtefallregelung für den Familiennachzug.

Hier dei Berichterstattung der RP vom 20.01.2018:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/groko-spd-meerbusch-ist-skeptisch-aid-1.7334259

Wir sind uns unserer Verantwortung für unser Land und Europa bewusst.

Liebe MItbürgerinnen und Mitbürger,
die Delegierten haben heute auf dem SPD Parteitag gemeinsam intensiv diskutiert, welchen Weg wir in der aktuellen Lage gemeinsam gehen werden. Die sehr lebendige Aussprache machte deutlich: Wir sind uns unserer Verantwortung für unser Land und Europa bewusst.
Wir haben heute beschlossen, dass die SPD in ergebnisoffenen Gesprächen ausloten wird, ob und in welcher Form wir eine neue Bundesregierung mittragen werden. Dabei haben wir festgehalten: Diese Gespräche bedeuten keinen Automatismus und keine Vorfestlegung.
Der Parteitag hat auch beschlossen, dass über die Aufnahme von möglichen Verhandlungen zu einer Regierungsbildung ein außerordentlicher Bundesparteitag entscheiden wird. Und es bleibt dabei: Das letzte Wort über eine Regierungsvereinbarung werden die Mitglieder haben.
Hier der Link zu unserem Beschluss: https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Dashboard/Botschaften/Beschluss_Unser_Weg.pdf?utm_campaign=Anrg&utm_content=MS&utm_medium=nl&utm_source=nl

Wir müssen nicht um jeden Preis regieren. Aber wir dürfen auch nicht um jeden Preis nicht regieren wollen! Entscheidend ist, was wir durchsetzen können.

Martin Schulz sagte weiter: " Ich habe in meiner Rede heute noch einmal klargemacht um was es geht: Wir müssen Europa stärken und uns um die Zukunft der Arbeit im digitalen Zeitalter kümmern. Wir brauchen eine Bildungsrevolution in unserem Land. Wir müssen mehr für Umweltschutz tun und den Klimawandel eindämmen. Und wir müssen soziale Sicherheit schaffen und Würde im Alter garantieren.  
Ich werde auch in Zukunft leidenschaftlich für diese Inhalte streiten und freue mich deshalb, dass ich heute als Vorsitzender der SPD im Amt bestätigt wurde. Ich möchte, dass wir jetzt mutig nach vorne blicken.
Lasst uns unsere Partei erneuern und gemeinsam die großen Debatten unserer Zeit führen. Für Respekt, Würde und Solidarität."
Hier seine Rede: https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/-bd708efd58/?utm_campaign=Anrg&utm_content=MS&utm_medium=nl&utm_source=nl