Der alljährliche Beratungsmarathon

Der alljährliche Beratungsmarathon des Haushaltes geht weiter. In der gestrigen Sitzung des Ausschuss für Planung und 

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Liegenschaften wurden zwei Anträge der SPD Fraktion beraten. Zum einen wollten wir zusätzliche Mittel zum Erwerb von Grundstücken für die Verbesserung der Fußwegesituation bereit stellen. Die Mehrheit des Ausschusses sah hierzu keine Notwendigkeit, da bei neuen Planungen hierzu Auflagen gemacht werden, um die Wegeverbindungen zu sichern. Bei vorhandenen Grundstücken sei es nahezu unmöglich Parzellen aus vorhandenen Gärten heraus zukaufen. Wir bleiben dran und werden bei zukünftigen Planungen besonderes Augenmerk auf den langsamen Verkehr wie Fuß- und Radverkehr legen.

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Das Thema „Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs“ liegt aktuell nahezu allen Fraktionen am Herzen. Alle hierzu eingegangenen Anträge wurden in den Arbeitskreis ÖPNV vertagt. Das geschah nachdem einen hochkomplexen Vortrag zur Fragestellung, ob der schienengebundenen öffentliche Personennahverkehr (die K-Bahn) weiter Kapazitäten aufnehmen kann. Nach gut 50 Minuten Vortrag und intensiver Beratung waren sich alle Fraktionen einig, dass die K-Bahn einen besondere Leistung erfüllt und das Thema einer intensiven Beratung bedarf. Bereits 1898 wurde die K-Bahn Strecke errichtet und sie ist heute die schnellste und leistungsstärkste Komponente im Personennnahverkehr. Alle weiteren Optimierungen wie neue Buslinien, Verlängerung von Buslinien oder Preisreduzierungen bringen offenbar nicht den Effekt, den eine Optimierung der K-Bahn durch Ausbau der Taktung erreichen kann. Einzig die Prüfung einer Schienenverbindung von Düsseldorf über Forsthaus nach Lank-Latum, die auch der Gutachter empfiehlt, wurde beschlossenen. BIs zum Haupt- und Finanzausschuss muss nun noch seitens der Verwaltung geprüft werden, ob die Rheinbahn oder der VRR die Kosten eines solchen Gutachtens übernehmen.