Meerbusch soll eine Stadt mit Geschichte bleiben


Hier ein Foto von 1950, es zeigt Büderich vom Turm der Mauritius Kirche.
Auch die Meerbuscher SPD nutzt das Stadtarchiv. Nicht nur für Recherchen, sondern auch um das eigene Archiv für die Stadt zu hinterlegen.

Der Presse war zu entnehmen, dass der Kreisarchivar das städtische Archiv in Meerbusch besucht hat. Die Beschlusslage des letzten gemeinsamen Haupt-und Planungsausschusses HFA /APL vom 18. Juni 2019 war eindeutig: das Stadtarchiv nicht an den Kreis zu geben, sondern in Meerbusch unter städtischer Regie zu belassen und nach alternativen lokalen Unterbringungsmöglichkeiten für das Archiv zu suchen.   
Aus dem Ausschuss kamen bereits eine Vielzahl von Anregungen, wie das Stadtarchiv in Meerbusch gehalten werden kann, sowohl durch Anmietung, Aufstellen von geeigneten Containern oder auch durch bauliche Instandsetzungen von städtischen Eigentum.
„Für die SPD steht fest, dass wir eine  Aussiedlung des Stadtarchivs an den Kreis nicht wollen. Der Besuch des Kreisarchivar darf kein Startsignal für eine eventuelle Auslagerung sein. Auch darf eine Zerschlagung des Archivs, frei nach dem  Motto der Kreis nimmt sich die Rosinen, nicht erfolgen. Eine mögliche Zerschlagung hätte zur Folge, dass eine Rückholung des Materials nach Meerbusch zu einem späteren Zeitpunkt  in ein neues Meerbuscher Stadtarchiv nicht mehr möglich wäre. Die SPD möchte dass Meerbusch eine Stadt mit Geschichte bleibt!“ so die Fraktionsvorsitzende Nicole Niederdellmann-Siemes.