Kandidatin lädt Frauen aus ihrem Wahlkreis ins Kabarett ein

Anlässlich des Internationalen Frauentages hatte Nicole Niederdellmann-Siemes ein Quiz auf ihrer Internet-Seite gestartet. Die Gewinnerinnen dies... Weiter lesen


Finanzsituation der Städte und Gemeinden in NRW. Droht den Städten in NRW der Pleitegeier?

9. März 2010 20:00
(Gaststätte Zur Alten Post, Dorfstraße 4, 40667 Meerbusch-Büderich)

Die Finanzsituation der Städte und Gemeinden in NRW verschlechtern sich zunehmend. Viele Städte sind bereits in Not: Der Pleitegeier dro...

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Frauen-Power fürs Land
VON NORBERT STIRKEN
Meerbusch (RP) Nicole Niederdellmann-Siemes muss sich bei ihrer Bewerbung um die SPD-Kandidatur für die Landtagswahl im Wahlkreis Korschenbroich, Kaarst, Jüchen und Meerbusch gegen zwei Männer durchsetzen.

Meerbuschs SPD-Ratsfrau Nicole Niederdellmann-Siemes muss sich gegen zwei Korschenbroicher Kollegen auf ihrem Weg zur Kandidatin für die Landtagswahl im Mai 2010 durchsetzen. Bis zum Stichtag gingen beim SPD Unterbezirk im Rhein-Kreis Neuss die Bewerbungen der 40-jährigen Diplom-Sozialwissenschaftlerin aus Osterath sowie von Albert Richter und Karl-Heinz Romann aus Korschenbroich ein.

Zwei Tage später entscheiden die Delegierten in ihrer Kreiskonferenz endgültig darüber, wer die Nachfolge der verstorbenen Ulrike Apel-Haefs als Landtagskandidatin antreten soll.

Den Auftakt zur Kandidatenkür gibt's am Montag, 9. November, 20 Uhr, in Büderich "Zur Alten Post". Die vordringliche Aufgabe dNun gilt es im Wahlkreis Kaarst, Jüchen, Korschenbroich und Meerbusch Überzeugungsarbeit für die eigene Person zu leisten. Die Mitglieder stimmen in geheimer und schriftlicher Wahl ab, und alle Urnen werden zur Auszählung erst zum Ende der Vorstellungsrunde am 23. November in Jüchen geöffnet.es Stadtverbands, um Nicole Niederdellmann-Siemes zu unterstützen, besteht darin, seine Mitglieder zu motivieren, an der Versammlung teilzunehmen und abzustimmen.

"Wir werden unsere Kanäle nutzen", sagte Meerbuschs SPD-Chef Alexander Jankowsky, damit die zweifache Mutter aus Osterath ihren Heimvorteil mit einem ansehnlichen Stimmenpaket versüßt bekommt. "Je mehr kommen, desto besser." Am 11. November hält der "Wanderzirkus" – so Jankowsky – in Korschenbroich, wo der dortige Parteivorsitzende und Bürgermeisterkandidat Albert Richter und sein Mitbewerber Karl-Heinz Romann zu Hause sind. Am Tag danach macht das Trio in Kaarst Station, ehe die Vorstellungsrunde in Jüchen endet.

Kreisgeschäftsführer Reiner Thiel ist sich sicher, dass die Delegierten der Empfehlung der Basis auch folgen werden. Jankowsky hofft, dass die Stimmen für Niederdellmann-Siemes reichen werden, um für die SPD bei der Landtagswahl am 9. Mai 2010 ins Rennen gehen zu dürfen. Hoffnung mache ihm die Tatsache, dass sich in Korschenbroich womöglich die beiden Bewerber gegenseitig Stimmen kosten werden.

Romann ist in der SPD ein eher unbeschriebenes Blatt, ein Arbeiter im Hintergrund. Der Ehemann der Ratsfrau Barbara Romann ist Betriebsrat und in der Arbeiterwohlfahrt.

Richter hingegen sitzt sowohl im Stadtrat als auch in einigen Fachausschüssen wie in dem für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege sowie im Hauptausschuss. 2004 holte er als Bürgermeisterkandidat im eher schwarzen Korschenbroich 45,7 Prozent der Wählerstimmen.

Niederdellmann-Siemes wird ihren Schwerpunkt auf Sachthemen legen, aber auch nicht verschweigen, dass sie als Frau sich um die
Nachfolge einer Frau bewirbt.

Das Kandidaten-Duell

VON NORBERT STIRKEN - zuletzt aktualisiert: 16.10.2009

Meerbusch (RP) Nicole Niederdellmann-Siemes aus Osterath möchte bei der Landtagswahl im Mai 2010 für die SPD kandidieren. Dann käme es im Wahlkreis zu einem Kräftemessen mit Minister Lutz Lienenkämper (CDU) aus Strümp.

Der erste Schritt ist gemacht: Nicole Niederdellmann-Siemes hat ihren Hut für eine Kandidatur bei den nordrhein-westfälischen Landtagswahlen am 9. Mai 2010 in den Ring geworfen und der SPD-Stadtverband hat ihr seine Unterstützung auf dem Weg zugesagt.

Darüber, wer die Nachfolge der im Februar verstorbenen Ulrike Apel-Haefs als Direktkandidatin im Wahlkreis Korschenbroich, Kaarst, Jüchen und Meerbusch antreten soll, entscheiden die SPD-Delegierten im Rhein-Kreis Neuss.

"Wir als Stadtverband Meerbusch haben uns dem Vorschlag des Ortsvereins Büderich angeschlossen und Nicole Niederdellmann-Siemes als unsere Favoritin benannt", sagte Meerbuschs SPD-Chef Alexander Jankowsky gestern zur RP. Die Frist, um Namen beim Kreisverband einzureichen läuft am Samstag, 24. Oktober, ab. Bis gestern war in der Kreisgeschäftsstelle in Grevenbroich außer der Meerbuscher Bewerbung keine weitere eingegangen.

Hans-Günther Focken, SPD-Kreistagsabgeordneter aus Osterath, hat erfahren, dass die Genossen aus Kaarst und Jüchen wohl auf eigene Kandidaten verzichten wollen. Korschenbroichs Vorsitzender Albert Richter informierte, er gehe davon aus, dass aus seinem Stadtverband ein bis zwei Politiker ihr Interesse bekunden wollen.

Viel Zeit ist nicht mehr. Im Moment ist die verheiratete 40-jährige Diplom-Sozialwissenschaftlerin aus Osterath die designierte Gegenspielerin des aktuellen Bau- und Verkehrsministers Lutz Lienenkämper (CDU). Der Strümper holte das Mandat bei der vergangenen Wahl direkt und startete zu einer Blitzkarriere, die vorerst im Ministerium endete.

In den Wochen nach dem Stichtag können sich die SPD-Bewerber im gesamten Wahlkreis 46 den Sozialdemokraten vorstellen. Danach wird abgestimmt. Wer die meisten Stimmen an der Basis bei den Mitgliedern bekommt, wird den Delegierten am Mittwoch, 25. November, für die Wahl zum Landtagskandidaten empfohlen.

Die Landespartei, so Focken, entscheidet später über den Listenplatz.

Nicole Niederdellmann-Siemes ist in Bochum geboren, Mutter zweier Söhne – Noah und Jakob – und sowohl in Meerbusch als auch im Kreis im Vorstand der SPD aktiv. Seit 1996 beschäftigt sie sich intensiv als Bürgerschaftsvertreterin und seit 2004 als Ratsfrau mit der Kommunalpolitik. Sie war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Politisches Denken hat die Osteratherin gleichsam mit in die Wiege gelegt bekommen. Vater Jürgen war und Mutter Ilse ist seit vielen Jahren Chef der Meerbuscher SPD-Fraktion.

Die Tochter legte ihren Schwerpunkt in der zu Ende gehenden Legislaturperiode auf Kultur, Umwelt, Stadtplanung und Wirtschaftsförderung. Für die SPD saß sie als ordentliches Mitglied in den entsprechenden Fachausschüssen. Im Kulturausschuss bekleidet sie das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden.

Die Meerbuscherin möchte das politische Erbe von Ulrike Apel-Haefs im Landtag in Düsseldorf antreten. Vom 1. Juli 1999 bis 1. Juni 2000 und vom 8. Juni 2005 bis zu ihrem Tod im Februar 2009 hatte die 57-jährige Korschenbroicherin die Anliegen der Bürger aus Meerbusch, Kaarst, Jüchen und Korschenbroich vertreten.

Alleingang zur Wahl
VON NORBERT STIRKEN

Meerbusch (RP) Ein junger SPD-Ratsherr ringt um ein Direktmandat für den Stadtrat. Der Lank-Latumer Jura-Student Marius Luciano macht mit Hilfe von Sponsoren sein eigenes Ding parallel zur Parteistrategie – mit Flyern, Plakaten und im Internet. Marius Luciano wirbt in seinem Wahlkreis in Lank-Latum mit eigenen Plakaten ohne Partei-Logo. Marius Luciano wirbt in seinem Wahlkreis in Lank-Latum mit eigenen Plakaten ohne Partei-Logo.

 

"Das zentrale Problem ist, dass alle Parteien die Jugend verloren haben, völlig überaltert sind", sagt CDU-Wahlkampfberater Michael Spreng. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die jungen Leute kein Interesse an der Politik haben, sondern eher an den Strukturen. Der Weg nach oben beginnt mit der Ochsentour und einem erwarteten, ehrfurchtsvollen Aufsehen zu den Platzhirschen. Das meint zumindest der Politikwissenschaftler und Buchautor Thomas Leif in seinem neusten Werk "angepasst & ausgebrannt". Der 23-jährige Jura-Student Marius Luciano weiß das und hat bereits entsprechende Erfahrungen in seiner SPD machen müssen. Kurz vor Ende der Wahlperiode noch als Nachrücker für den verstorbenen Winfried Sandt in den Stadtrat aufgerückt, hat er im CDU-dominierten Meerbusch nach der Kommunalwahl am 30. August kaum eine Chance, sein Mandat fortzusetzen. Auf der SPD-Reserveliste rangiert der ehemalige Schüler am Städtischen Meerbusch-Gymnasium auf dem aussichtslosen Platz 23. Deshalb führt der frühere Juso-Chef einen engagierten Wahlkampf parallel zur SPD-Parteilinie – mit eigenen Flyern, eigenen Plakaten, eigenem Internetauftritt und eigener Denke. Für die Finanzierung seiner Anstrengungen um ein Direktmandat im Wahlkreis Lank-Süd hat Luciano Sponsoren gesucht und gefunden. 

Biografisches  Name: Luciano          

Vorname: Marius

Geburtsort: Meerbusch

Alter: 23 

Partei: SPD

Kandidatur: Wahlkreis Lank-Süd

Beruf: Jura-Student

Studienort: Uni Gießen

Vorbild: Helmut Schmidt

Internet: www.marius-luciano.de

Das Besondere an seinen Plakaten ist der fehlende Hinweis auf seine Parteizugehörigkeit zur SPD. Mit "Demokratie pur" als Slogan möchte er als Kandidat in einer Personenwahl gegen die Mitbewerber Jörg Wartchow (CDU), Gabriele Schmidt (FDP), Jürgen Peters (Die Grünen), Wilhelm Dieter Bovelet (UWG) und Wolfgang Bergmann (Zentrum) überzeugen und sich durchsetzen.

Luciano steht nicht blind zu Fraktionszwang und Parteidisziplin, er macht sich sein eigenes Bild. Und wenn nötig, startet er auch einen Alleingang. Sachlich, mit Respekt vor dem politischen Gegner, aber unbeirrt, wenn es darum geht, einen politischen Beschluss zu beleuchten.

Bundesweites Aufsehen erregte seine Nachfrage im Stadtrat, ob der geplante Feuerwehrneubau in Langst-Kierst in Größe und Standard nötig sei. Akribisch wälzte er die DIN-Vorschriften für Feuerwehrbauten und vermutete, dass in Meerbusch mehr als nötig zu Lasten der Steuerzahler investiert wird. Im Prinzip lag er mit dieser Ansicht richtig. Bürgermeister Dieter Spindler informierte im Rat, dass die Vorschriften nicht zwingend seien und der Neubau in seinem baulichen Umfang halt politisch gewollt sei. "Dabei habe ich die Kompetenz und die Einsatzfreude der Feuerwehr überhaupt nicht in Frage stellen wollen", sagt Luciano.
Quelle: RP

Straßburg, 16. Juli 2009

Petra Kammerevert in den Kulturausschuss des Europäischen Parlaments gewählt

Petra Kammerevert: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, in die ich meine ganze politische und berufliche Erfahrung werde einbringen können."

Die auf den ersten Blick wenig spannenden Politikbereiche, die in diesem Ausschuss versammelt sind, haben es in sich. So hat das Europäische Parlament unter der Federführung des Kulturausschusses in der vergangenen Legislaturperiode die so genannte Fernsehrichtlinie beschlossen. Mit diesem EU-Gesetz werden neue Regeln für Werbung, wie beispielsweise die Häufigkeit und die Länge von Werbeunterbrechungen, das Product-Placement sowie der Jugendschutz geregelt.

Zwar bleibt die Bildungspolitik auch zukünftig wesentlich in nationaler Verantwortung, die in Deutschland von den Bundesländern wahrgenommen wird, auf europäischer Ebene geht es aber um so zentrale Fragen wie der Vergleichbarkeit von Studien- und Berufsabschlüssen. Der Ausschuss bestimmt auch über eine Fülle von EU-Programmen Förderung der Qualität europäischer Bildung. Rund 7 Milliarden Euro fließen von 2007 bis 2013 in das neue Aktionsprogramm „Lebenslanges Lernen", um die Mobilität von Studenten, das Erlernen von Sprachen und die Erwachsenbildung zu fördern. Das "Erasmus Mundus-Programm“, das die Attraktivität der europäischen Hochschulen für Graduierte und Lehrende aus der ganzen Welt steigern und die Verflechtung zwischen Hochschulen aus Europa und Drittländern unterstützen will, wurde mit einem Budget von 950 Mio. Euro für den Zeitraum von 2009 bis 2013 ausgestattet. 

Mit dem hoffentlich baldigen Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages erhält die Union auch eine Zuständigkeit für die Förderung der europäischen Dimension des Sports. Neben dem Kampf gegen Doping geht es dabei auch um die Förderung der Zusammenarbeit der Sportorganisationen. Besonders betont der Vertrag von Lissabon den besonderen Wert der Arbeit der vielen Ehrenamtler/innen im Sport. 

Petra Kammerevert: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, in die ich meine ganze politische und berufliche Erfahrung werde einbringen können. In der Medienpolitik wird es auch in den kommenden Jahren darum gehen, das in Europa in dieser Form einzigartige System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor den Angriffen eines reinen Marktdenkens zu bewahren, denn Medien sind keine Ware wie jede andere und die Versorgung der Menschen mit Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung ist ein wichtiger Grundbestandteil unseres demokratischen Gemeinwesen. Auch der Sport liegt mir sehr am Herzen. Hier ist ein für die EU neuer Politikbereich mit Leben zu erfüllen und für die Menschen vor Ort nutzbar zu machen. Gerade durch die Tatsache, dass die Themen Jugend und Sport in einem Ausschuss behandelt werden, bietet hierfür vielfältige Möglichkeiten." 

Als stellvertretendes Mitglied gehört Petra Kammerevert außerdem dem Ausschuss für Verkehr und Tourismus an.

NE-WS 89.4 Nachrichten

SPD Meerbusch will Bildung für alle

Meerbusch - Die Meerbuscher SPD will bei der anstehenden Kommunalwahl mit dazu beitragen, dass die absolute Mehrheit der CDU gebrochen wird. Als Bürgermeisterkandidat geht der Lanker Georg Neuhausen für die Sozialdemokraten ins Rennen. Neben dem Ausbau von Schule und Bildung will er auch kulturell in Meerbusch etwas bewegen. Vor allem soll die Parkanlage "Haus Meer" für alle geöffnet werden. Außerdem stehen die Themen "soziale Sicherheit" und "bezahlbarer Wohnraum" im Wahlprogramm der Meerbuscher SPD.

 

RP-Online

Parteien kämpfen um Mitglieder

Meerbusch (RP) „Nur Politik kann etwas verändern.“ Und Christine Vesper will unbedingt etwas ändern: Mit 59 Jahren ist sie deshalb in die SPD eingetreten. „Ich will mich für die berufstätigen Frauen in dieser Gesellschaft einsetzen“, sagt die Inhaberin eines Blumengeschäftes. „Gerade Frauen mit kleinen Betrieben sind praktisch ohne staatlichen Schutz.“ Auch alleinerziehende Mütter hätten es schwer und würden allein gelassen. „Immer nur meckern bringt schließlich nichts.“

So wie Christine Vesper denken nicht viele. Vor allem die SPD hat derzeit mit einem herben Mitgliederschwund zu kämpfen. Und der hat auch den Meerbuscher Stadtverband getroffen: 1995 hatte die SPD in der Stadt noch 378 Mitglieder, zehn Jahre später waren es nur noch 245. „In den 70ern hatte die Mitgliedschaft in einer politischen Partei etwas mit Identität zu tun“, sagt Alexander Jankowsky. „Das ist heute anders.“ Von sich aus kämen nur wenige Menschen zur Partei.

Deshalb will auch der Stadtverbandsvorsitzende der SPD das Thema Mitgliederwerbung bei der nächsten Parteiversammlung behandeln. „Gerade auf der kommunalen Ebene ist es wichtig, dass sich viele Bürger politisch einsetzen“, sagt er. „Denn die Ratspolitiker müssen über immer komplexere Sachverhalte entscheiden.“ Und dafür sei ein gewisser Sachverstand nötig. „Wir brauchen deshalb dringend Experten in den Fraktionen, die sich bei Themen wie Bauen oder Recht gut auskennen.“


 

Als Ansprechpartner steht Ihnen der Stadtverbandsvorsitzende Alexander Jankowsy zur Verfügung.

Sie können Ihn unter folgender Telefonnummer erreichen:

0178 67 38 95 5