Die Ergebnisse des runden Tisches zum Thema „Konverterstandeort“ sind sehr enttäuschend

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Größtmöglichen Abstand zur Wohnbebauung ist die Forderung der Meerbuscher Bürger

Die Landesregierung nimmt den Regionalrat nicht in die Verantwortung, endlich einen Standort zu ermöglichen, der den größtmöglichen Abstand zur Wohnbebauung vorweist. Bereits in der Sondersitzung des Rates der Stadt Meerbusch im August des letzten Jahres erläuterten Vertreter der Firma Amprion, der Bundesnetzagentur und der seitens der Stadt Meerbusch beauftragte Rechtsanwalt die Fakten zum Verfahren bei der  Konverterstandortsuche.
In dieser Sitzung referierte die Bürgermeisterin über die Entwicklungen der letzten fünf Jahre und erklärte, dass die neue Landesregierung nun „ihren Beitrag zum Gelingen der Energiewende“ beitragen wolle, indem es eine Mediation gebe. Nun gab es also diesen „ Runden Tisch“ und es ist klar: die Landesregierung bleibt diesen Beitrag den Meerbuscher Bürgerinnen und Bürgern schuldig.
Allen politischen Vertretern war nach der Ratssitzung klar, dass die Änderung des Regionalplans der beste Weg ist, den Konverter in Osterath zu verhindern. Diese Chance wurde vertan. Leider hat im Regionalrat lediglich die SPD Fraktion für die Umwidmung der sogenannten Kiesfläche gestimmt.
Der Zeitdruck wächst. Das gemeinsame Ziel aller Meerbuscher Parteien muss  sein,  den Konverterstandort zu verhindern. Wir werden weiterhin dafür kämpfen und fordern die anderen im Meerbuscher Rat vertretenen Fraktionen und deren Landtagsabgeordnete, Minister Lutz Lienenkämper und Landtagsvize-Präsident Oliver Keymis auf, sich auf allen Ebenen um die Umwidmung der Kiesfläche einzusetzen.