2017 war ein sehr bewegendes Jahr für die Sozialdemokraten

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Ein sehr bewegendes Jahr geht für die Sozialdemokraten zu Ende. In lockerer Atmosphäre wurde im Beisen des Kreisvorsitzenden Daniel Rinkert und der  Meerbuscher SPD Vorsitzenden Nicole Niederdellmann-Siemes diskutiert.

Das Jahr 2017 war ein sehr bewegendes Jahr für die Sozialdemokraten. Während noch im Januar der SPD Kanzlerkandidat Martin Schulz als Heiliger Martin gefeiert wurde und im März mit 100%  zum Parteivorsitzenden gewählt wurde, mussten historisch schlechte Wahlergebnisse  hingenommen werden. Die Landtagswahl in NRW hat die SPD krachend verloren, ebenso die Bundestagswahl.
Nun stehen wichtige Entscheidungen an: Große Koalition, Kooperation-Koalition, Minderheitenregierung oder gar Neuwahlen.
Die Meerbuscher Genossinnen und Genossen nahmen sich Zeit dies zu diskutieren. 
Der Kreisvorsitzende und Delegierte auf dem Bundesparteitag Daniel Rinkert kam und berichtete über seine Eindrücke des am Samstag zu Ende gegangenen Parteitages: “Es herrschte eine sehr ernste Stimmung auf dem Parteitag. Jedem von uns war gegenwärtig, dass die Sozialdemokratie an einem Scheideweg steht. Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, den Beschluss zu fassen, ergebnisoffene Gespräche zu führen“ so Daniel Rinkert.
Die Meerbuscher SPD Vorsitzende Nicole Niederdellmann-Siemes freute sich über eine sehr sachlich geführte Diskussion. “Es hat sich gezeigt, dass unsere Partei lebendig ist. Die unterschiedlichen Positionen sind auch bei uns in Meerbusch vertreten, wobei der überwiegende Teil der Anwesenden sich sehr kritisch zu einer GroKo geäußert hat. Nun gilt es abzuwarten, ob es zu Sondierungen kommt. Wichtig ist, dass die SPD in allen Gesprächen verdeutlicht, für welche Inhalte sie steht. Dabei darf es uns nur darum gehen, die Lebenswirklichkeit der Menschen zu verbessern und nicht um Posten in einer Regierung."