Ehrung für Siggi Lau

Siegfried Lau (82) , von den Genossinnen und Genossen Siggi genannt, erhielt heute die Urkunde und die goldene Nadel für 50 Jahre treue Mitgliedschaft. Die Vorsitzende Heidemarie Niegeloh überbrachte den Dank der SPD Meerbusch für die Verdienste um die SPD.

Siegfried Lau ist ein Lanker Urgestein und war 25 Jahre lang Vorsitzender der Lanker SPD, Vorsitzender des Stadtverbandes sowie Mitglied des Rates Amt Lank und der Stadt Meerbusch. Als Schiedsmann hat er so manchen Streit erlebt und geschlichtet. Auch heute noch ist Siggi aktiv als Vorsitzender der Lanker AWO. Wir gratulieren herzlich.

Vergißmeinicht für den Minister

Mit Vergißmeinicht verabschiedete sich die Vorsitzende Heidemarie Niegeloh von Minister Mike Groschek und bedankte sich für seine Gesprächsbereitschaft. Er möge an die Menschen in Meerbusch denken, wenn es um die Genehmigung des Antrages auf Erweiterung des Flugverkehrs am Düsseldorfer Flughafen geht.

Denn sie sind die Hauptbetroffenen. Das haben die ca. 80 Bürgerinnen und Bürger und die Mitglieder der SPD Meerbusch bei der Versammlung deutlich gemacht.

Sachorientiert und fachkompetent wurde dargestellt, was die Menschen in Meerbusch, in Kaarst und auch auf der anderen Rheinseite belastet. Deutliche Worte fand der Vorsitzende der Bürger gegen Fluglärm, Christoph Lange, als er dem Minister berichtete, wie die Mitarbeiter des Ministeriums den Anliegen der Bürger begegnet sind. Auch wenn Mike Groschek versuchte sich vor seine Mitarbeiter zu stellen, so hat er doch wichtige Hinweise bekommen. Auch der Umgang des Flughafens mit den berechtigten Anliegen, Feststellungen und Forderungen trug nicht zum gegenseitigen Vertrauensverhältnis bei. Das wurde in den Wortbeiträgen sehr deutlich. Das jenes allerdings Grundvoraussetzungen für eine Gesprächsbasis ist, das musste auch der Minister einräumen.

Nicole Niederdellmann-Siemes, stellv. Vorsitzende, machte in ihrem Eingangsstatement deutlich, in welchem Verkehrsdrehkreuz Meerbusch heute liegt. Ein Blick auf den Stadtplan machte das noch einmal klar. Sie stellte die Gesamtbelastung der Meerbuscher Menschen dar, bei der der Flugverkehr allerdings den größten Anteil hat.

 Zu seinen positiven Aussagen zur Kapazitätserweiterung, die von der SPD Meerbusch kritisch hinterfragt wurden, nahm Groschek nur mit dürren Worten Stellung. Er hob darauf ab, dass man auf das geplante Bundesflugverkehrskonzept setzt, was die Entwicklung in NRW für die Zukunft bringt. Infrastruktur ist wichtig für NRW, aber es muss einen Konsens über die zumutbare Belastung der Bürgerinnen und Bürger geben. Allerdings legte er Wert darauf, dass der Angerlandvergleich gültig bleibt. Deshalb stellte er sich den Menschen in Meerbusch, auch wenn mit ihren Aussagen auch oft Kritik und Mißtrauen verbunden war. Das ist Aufgabe der Politik. Das wolle er aushalten und bot seine Gesprächsbereitschaft weiterhin an. Ebenso will er das Gespräch des Vereins Bürger gegen Fluglärm mit Hannelore Kraft vermitteln.

Die Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage fand Beifall für ihre Darstellung der Lärmbelastungen und die Konsequenzen in Meerbusch.

Sie überreichte Minister Groschek Gehörschutz, mit dem er nach Meerbusch kommen müsse, wenn er den Antrag des Flughafens genehmigen würde.

Die SPD Meerbusch wird auf das Angebot von Minister Mike Groschek zurückkommen und ihn beizeiten wieder einladen.

 

 

Presseschau: Verkehrsminister Groschek zum Thema Kapazitätserweiterung Flughafen Düsseldorf

Die Rheinische Post berichtet über die Informationsveranstaltung mit Verkehrsminister Groschek. Dieser war der Einladung von unserer Ortsvereinsvorsitzenden Heidemarie-Niegeloh gefolgt. Thema war der Antrag des Düsseldorfer Flughafens zu einer erheblichen Kapazitätserweiterung.

HIER können Sie die Artikel bei RP-Online.de lesen.

Presseerklärung: Hans-Christian Markert stellt sich der Meerbuscher SPD vor

Während der Jahreshauptversammlung der Meerbuscher SPD am 25.02.2015 hat sich der designierte Landratskandidat von SPD, Grünen, die Aktiven, Linke und Piraten vorgestellt. Unter dem Motto „Die vier Säulen der Nachhaltigkeit für den Rhein Kreis Neuss“ erläuterte Hans-Christian Markert seine Ideen. „Nachhaltigkeit braucht vier Säulen: Wirtschaft, sozialer Zusammenhalt, Ökologie sowie Demokratie und Transparenz“, so der Landtagsabgeordnete der Grünen.

Im Bereich der Wirtschaft möchte der Landratskandidat den Strukturwandel in der Region angehen. “Bis 2045 soll der Ausstieg aus der Braunkohle erfolgen. Diese Zeit wollen wir für die Gestaltung des Strukturwandels nutzen. Ein früherer Ausstieg aus der Braunkohle käme einem Strukturbruch gleich. Ich möchte hier gemeinsam mit den Verantwortlichen aus Wirtschaft und Handwerk gemeinsam Perspektiven erarbeiten“ so Hans-Christian Markert . Er sieht es als eine der wichtigsten Aufgaben des zukünftigen Landrates, diese Strukturwandel auch sozialverträglich zu gestalten. “Wir müssen uns den Herausforderungen stellen. Ein wichtiger Aspekt bleibt die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum in unserem Kreisgebiet“, betont der angehende Landratskandidat. Den Aspekt der Ökologie behält Hans-Christian Markert stets im Auge“ Als Grüner könnte ich hierzu sicherlich wichtige Impulse einbringen.“

Die vierte Säule für eine erfolgreiche Arbeit als Landrates sieht der Landtagsabgeordnete im Ausbau der Transparenz „Die Rolle des Landrates muss es sein, das Zusammenleben im Kreis zu moderieren. Wir brauchen eine Aufgabenkritik, damit Mittel für Innovationen frei werden. Der Rhein-Kreis Neuss könnte sicherlich ein interessanter Standort für eine öffentliche Fachhochschule werden.“

Die Vorstellung von Hans-Christian Markert gefiel den Meerbuscher Genossinnen und Genossen. Die Parteivorsitzende Heidemarie Niegeloh freut sich: “Mit Hans-Christian Markert haben wir einen sehr guten Kandidaten, der unseren Kreis nachhaltig gestalten wird“. Nicole Niederdellmann-Siemes , Fraktionsvorsitzende der SPD in Meerbusch, ergänzt:“ Ich bin sicher, dass Hans-Christian Markert auch die Belange der nördlichen Städte des Kreises ernst nimmt. Dann gilt auch für Meerbusch: der Kreis ist mehr als nur die Abgabestelle für Autoschilder“.

SPD Meerbusch: Vorstand neu gewählt

Die Mitgliederversammlung der SPD Meerbusch am 25.02.2015 im Börker Brauhaus hielten zwei Überraschungen bereit.Die Jusos eroberten sich einen Platz im Vorstand mit Sitz und Stimme, indem sie Marietheres Kohn vorschlugen und damit auch die Zustimmung der Versammlung fanden. Beratungsrecht haben die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften im Vorstand satzungsmäßig. Stimmberechtigt zu sein ist da schon etwas anderes. Heidemarie Niegeloh wurde als Vorsitzende wiedergewählt. Stellvertreter sind Nicole Niederdellmann-Siemes und Hans Günter Focken. Als Stadtteilbeauftragte wurden für Büderich Dieter Jüngerkes, für Lank Michael Billen und für Osterath Thomas Wolfgramm gewählt. Neu gehört dem Vorstand als Besitzerin Ute Hoffmann an. Die wichtigen Aufgaben als Kassierer nimmt Rainer Grund wahr und Dirk Banse ist der neue Schriftführer. Für die Mitglieder überraschend war Hans Christian Markert anwesend. Der grüne Landtagsabgeordnete  ist vorgeschlagen als gemeinsamer Kandidat zur Landratskandidatur anzutreten. Darauf haben sich die Vorstände der SPD, Grüne, Linke und Piraten sowie die Aktiven Korschenbroich geeinigt.
Die Vorsitzende gab einen Bericht über erfolgreiche zwei Jahre ab.“ Alle wichtigen Themen, die von der SPD Meerbusch angestoßen wurden, stehen heute auf der Tagesordnung. Bezahlbarer Wohnraum, Stadtentwicklungskonzept, Ausweitung der Gesamtschule, Neubau von Festunterkünften, Sportstättenentwicklungskonzept: wir sind die Meinungsmacher. Und das soll so bleiben. Die Bürgerinnen und Bürger werden das würdigen“.