HAUS MEER - FAST SCHON EIN DRAMA


Extra verschoben wurde Sitzung des Kulturausschusses, um Neues über das Projekt „Haus Meer“ zu erfahren.
Nichts ist daraus geworden. Es gibt nichts Neues zu berichten. Das wichtige Gespräch zwischen hochrangigen Vertretern der Denkmalbehörden, dem Investor und dessen Architekten war bereits nach kurzer Zeit beendet, da keine Pläne vorlagen. Diese sollten, so war es dem Kulturausschuss versprochen worden, bis zum 30. Juni 2013 in denkmalverträglicher  Form vorliegen.
Daran kann die SPD Fraktion nun nicht mehr glauben. Waren die Ideen der Regent-Hotelgruppe, die auf dem Gelände des Gesamtdenkmals von Haus Meer ein Luxus-Hotel errichten will, zu hochtrabend?
Inzwischen arbeiten zwei Architektenbüros an der Planung des Luxushotels. Immerhin war im Kulturausschuss zu hören, dass das gezeigte Raumprogramm, welches dem Ausschuss allerdings nicht vorlag, nicht zu komprimieren sei und so den Erfordernissen des Denkmalschutzes nicht gerecht wird. Was aus dem Gelände wird, ist also nach wie vor unklar.


20 Jahre Plakatwand „Künstler gegen Ausländerfeindlichkeit“

20 Jahre liegt das feige und hinterhältige Verbrechen von Solingen zurück. Fünf Menschen starben in den Flammen. Der betroffenen Familie Genc sprechen wir an dieser Stelle unsere Hochachtung aus. Sie hat in den vergangenen Jahren Stärke und Mut bewiesen und sieht  trotz der fürchterlichen Verluste, die sie in Deutschland erleiden musste, dieses Land als ihre Heimat an. Seit 20 Jahren gibt es in Meerbusch die Plakatwand  „Künstler gegen Ausländerfeindlichkeit“ und seit 20 Jahren wird diese jährlich von unterschiedlichen Künstlern gestaltet. Initiiert wurde die Plakatwand von den beiden leider viel zu früh verstorbenen Meerbuscher Künstler Helmut Martin-Myren und Winni Schmitz-Linkweiler. Dass diese Wand heute so aktuell ist wie damals, zeigen die Verbrechen in Norwegen, Boston und die NSU Morde. „Wir müssen achtsam sein und darin nicht nachlassen“, so Ilse Niederdellmann, Fraktionsvorsitzende. Häufig leben Rassisten in unmittelbarer Nähe. Auch in Meerbusch gab es genügend Sachbeschädigungen, die darauf hinwiesen.  In die Fensterscheibe des SPD Büros in Meerbusch-Osterath wurde ein Hakenkreuz eingeritzt, die Schaukästen der Büdericher SPD wurden mehrfach mit Rassistischen Parolen bemalt und beklebt. Ilse Niederdellmann: „ Wir nehmen die mahnenden Worte der stellv. Vorsitzenden des Meerbuscher Integrationsrates ernst, die sie im Rat der Stadt Meerbusch am 29.05.2013 fand, sehr ernst. Wir stehen hinter den Künstlern, die dieses Mahnmal, die Plakatwand in Meerbusch-Büderich, am Leben halten. Als die Künstlerin C.U. Frank, die in diesem Jahr die Plakatwand gestaltet hat, am letzten Sonntag ihre Arbeit vorgestellt hat, habe ich Jochen Schmitz-Linkweiler die Unterstützung der SPD zugesagt“.

DER FORTSCHRITT FEIERT GEBURTSTAG

GESCHICHTE UND ZUKUNFT
Am 23. Mai ist die SPD 150 Jahre alt geworden – die älteste demokratische Partei der Welt. In Leipzig feierte sie mit einigen Hundert hochrangigen Gästen aus dem In- und Ausland. Unter anderem dabei: Bundespräsident Joachim Gauck und der französische Präsident Francois Hollande. An diesem Tag trafen sich Geschichte und Zukunft – die SPD muss ihre Ziele weiter verfolgen.
 „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer“, sagte Willy Brandt vor über 20 Jahren. Und: „Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“
Heidemarie Niegeloh, SPD-Vorsitzende in Meerbusch: “ Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Grundwerte der SPD. Und diese Ziele sind so aktuell wie vor 150 Jahren“.
- Freiheit und Demokratie: Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das die Durchsetzung des freien und gleichen Wahlrechts für alle – Männer und Frauen. Heute geht es um mehr Beteiligung der Menschen an politischen Entscheidungen. Es geht um gleiche Chancen: für Frauen im Beruf, an den Schulen. Es geht um die Freiheit, das Leben nach den eigenen Wünschen zu leben. Geschlecht oder Herkunft dürfen dabei keine Rolle spielen.
- Gerechtigkeit: Der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen prägt die SPD seit ihrer Gründung. Und gute Bildung für alle. Und darum geht es auch heute noch: Mindestlohn, den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen stoppen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Und es geht um gerechte Beiträge zu unserer Gesellschaft. Das ist auch Leitlinie für das Steuer- und Finanzkonzept der SPD
 - Solidarität: Gute Gesundheitsversorgung, gute Pflege – nicht nur für Reiche. Damals wie heute verfolgt die SPD dieses Ziel. Jetzt mit der Bürgerversicherung. Und nach einem langen Arbeitsleben sollen sich die Menschen auf eine gute Rente verlassen können. Auch, wenn sie gesundheitlich nicht mehr können oder nur wenig in die Rentenversicherung eingezahlt haben, weil sie zu Niedriglöhnen arbeiten mussten. Das ist Solidarität, die unsere Gesellschaft erst menschlich macht. Jede Zeit fordert eigene Antworten.
Unsere stehen im SPD-Regierungsprogramm.                              
DAS WIR ENTSCHEIDET

Testartikel Kommunal 2

(FE 16.06.2013) Ganz viel sinnloser Text, der sich nur lohnt, zu Testzwecken überhaupt geschrieben zu werden.

 

Test Test

 

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Testbeitrag Kommunalpolitik

Terstbeitrag Kommunalpolitik