Handlungskonzept Wohnen

Die SPD-Fraktion will, dass Wohnen bezahlbar bleibt. Gerade in Meerbusch sind in den letzten Jahren ein großer Teil der Sozialwohnungen aus der Bindung gefallen. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist auch in unserer Kommune vorhanden. Hinzu kommt, dass in Düsseldorf ein großer Bedarf an bezahlbarem Wohnraum nicht gedeckt werden kann und zunehmend auch aus der Stadt Düsseldorf die Menschen versuchen hier eine bezahlbare Wohnung zu finden. Meerbusch muss für alle Einkommensgruppen ausreichend Wohnraum anbieten. Dafür sind alle Instrumente zur Schaffung von Wohnraum im niedrigen und mittleren Preissegment zu nutzen. Die weiter ansteigende Nachfrage nach Wohnungen in diesen Preiskategorien betrifft nicht mehr nur Menschen mit niedrigem Monatseinkommen, sondern ist auch zum Problem der Bürgerinnen und Bürger mit mittlerem Einkommen geworden. Junge Menschen, leiden ebenso unter dem Mangel wie Familien, Fachkräfte, Seniorinnen und Senioren. Ein Handlungskonzept muss daher  auf den Erhalt und der Bau preiswerter Wohnungen ausgerichtet werden.
Der Antrag ist zu lesen unter: Politik und mehr - Unsere Gesellschaft

Briefwahl kein Problem und Kinderleicht

Unsere Fraktionsvorsitzende Ilse Niederdellmann, nutzte schon jetzt die Möglichkeit der Briefwahl, da sie am 22. September nicht in Meerbusch weilt. Mit Personalausweis und Wahlbenachrichtigung ging sie zum Bürgerbüro um dort von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. In fünf Minuten war schon alles vorbei. Ilse Niederdellmann: „Ich freue mich über die vielen Möglichkeiten, um meinem Wahlrecht nachkommen zu können! Wer heute schon weiß,  dass er am 22.September nicht in Meerbusch weilt, sollte sich bereits jetzt darum kümmern, das Angebot der Briefwahl oder auch die Möglichkeit der direkten Briefwahl in einem unserer Bürgerbüros nutzen zu können.“  Die Briefwahlunterlagen können auch online auf der Internetseite der Stadt unter www.meerbusch.de beantragt werden. Die Mitarbeiter der  Bürgerbüros in Büderich oder Osterath werden behilflich sein. Dazu sollte man die Wahlbenachrichtigungskarte sowie den Personalausweis mitbringen, die Bürger erhalten die Wahlunterlagen dann persönlich ausgehändigt. Achtung: Letzter Termin ist Freitag, der 20. September.

Minister Michael Groschek in Meerbusch Büderich


In  der Böhlersiedlung treffen sich Nachbarn, Gleichgesinnte in Vereinen oder Kirchengemeinden, hier erholen sich die Menschen, ihre Kinder besuchen die Kita „Sonnengarten“. Sie   bewegen sich im Quartier zu Fuß, mit dem Rad, dem Auto oder dem Bus – hier findet das alltägliche Leben statt. Hier finden die Menschen ihre „Heimat vor der Haustür“.  All diese Punkte sind wichtige Aspekte für eine gelungene Quartiersentwicklung entsprechend dem Landesprogramm Quartiersentwicklung. „Der zentrale Lebensraum der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen ist das Quartier.“ Die Fraktionsvorsitzende Ilse Niederdellmann erinnert sich: „Als wir diesen Satz im Programm Quartiersentwicklung der Landesregierung gelesen hatten, wussten wir dieses Programm passt für die Böhlersiedlung.“
Die Meerbuscher SPD sah sofort, dass hier eine Möglichkeit bestand, die Böhlersiedlung in dieses Programm einzubringen. Alle vorgegebenen Kriterien treffen auf die Böhlersiedlung zu. Nach ersten Gesprächen der SPD Meerbusch mit den Beteiligten Ende 2012, kam es zu einem Treffen im Ministerium im Januar 2013. Schnell wurde klar, dass die Initiative der SPD auf großes Interesse bei der GWH, bei der Stadt Meerbusch und dem Ministerium stieß. Am Freitag, 30.08.2013, informierte sich nun unser Minister Michael Groschek persönlich über den Stand der Entwicklung. Die GWH hatte eingeladen und Vertreter der Stadt, der NRW Bank und der Politik folgten dieser Einladung gerne. Die Meerbuscher SPD war vertreten durch die stellv. Vorsitzende Kirsten Pabich und die Fraktionsvorsitzende, Ilse Niederdellmann. Minister Michel Groschek wörtlich: „ Wir wollen Heimat schaffen.“ Dies geschieht nun durch gezielte Wohnungsbauförderungsmaßnahmen. Gerade für solche Programme und Entwicklungen stellt die Landesregierung 800 Mio. € zu günstigsten Konditionen den Wohnungsbauunternehmen zur Verfügung. Der Geschäftsführer der GWH, Bernhard Braun, erklärte gegenüber der Rheinischen Post: „ Wir wollen in Meerbusch Akzente setzen und auch am Standort wachsen.“  Ilse Niederdellmann, Fraktionsvorsitzende und langjährige Mieterin in der Böhlersiedlung, jetzt Rhein Eck, freut sich über diese Entwicklung: „Gerne werden wir aktiv an den Zukunftsplänen für unsere Siedlung mitarbeiten.“


150 Jahre SPD – Deutschlandfest in Berlin

Zusammen mit 50 Genossinnen und Genossen aus Meerbusch, dem Kreis Neuss und Tausenden aus dem ganzen Bundesgebiet verbrachten wir das vergangene Wochenende in Berlin: Der 150. Jahrestag der Gründung der SPD war Grund genug, ein großes Fest zu feiern.
Am Freitagabend wurden wir im Willy-Brandt-Haus herzlich begrüßt; dort gab es auch die Gelegenheit, ein Foto mit Willy Brandt zu ergattern. Für jeden Geschmack war in diesen Stunden etwas dabei, ob bei der Party der Bundes-Jusos oder bei Live-Musik im Hof. Es sollte ein langer Berliner Tag werden…
Nach einer kurzen Nacht startete am Samstag das Programm auf der Straße des 17. Juni. Von VW bis Ver.di, von den Parteilinken bis zum Image-Shop, von den Jusos bis zur AG 60 + war alles vertreten. Auf vier verschiedenen Bühnen, in Zelten und an Ständen gab es eine bunte Mischung aus Politik, Kultur und Musik.
Höhepunkt des Tages war die Rede von Peer Steinbrück vor über 300000 Menschen. Er würdigte die historische Leistung der SPD, stellte aber auch die Pläne für seine bevorstehende Kanzlerschaft vor. Sehr bewegend war seine Feststellung, dass die SPD niemals ihren Namen ändern musste und nie an einem großen Unrecht beteiligt war. Wer bis dahin nicht von der Notwendigkeit eines Regierungswechsels überzeugt war, dem wurde das spätestens mit dieser Rede klar.
Auf die große Politik folgte am Abend die große Show. Vor beeindruckender Hauptstadtkulisse traten Nena und andere prominente Künstlerinnen und Künstler auf.
Zum Abschluss der Feierlichkeiten trat am Sonntag Roland Kaiser auf, der Jung und Alt in seinen Bann zog, aber besonders die AG 60 + zur Ekstase brachte.
Nach diesem stimmungsvollen Schlussakt machten wir uns wieder auf die Reise nach Meerbusch und das mit dem Gefühl, Teil von etwas Großem gewesen zu sein und mit der Gewissheit, dass die SPD auch nach 150 Jahren noch jung geblieben ist!
Für den OV Meerbusch und die Jusos,
Heidemarie Niegeloh  und Felix Olbertz

Keine höhere Kapazität für den Stadtflughafen Düsseldorf. Das Limit ist erreicht!

Gestern und heute berichtete die Rheinische Post im Meerbusch Teil über die Zukunftspläne des Flughafens Düsseldorf. Dieser will weiter wachsen. Und das über den Köpfen der Menschen. Bereits am Donnerstag sagte Ilse Niederdellmann gegenüber der RP: „ Das würde bedeuten, dass jede Minute ein Flugzeug über Meerbusch fliegt. Da kann man nicht für sein“. Sie betont zusätzlich auch, dass die SPD keineswegs gegen den Flughafen sei. Allerdings soll er sich in seinen jetzigen Grenzen bewegen. Flexiblere Nutzung von Start- und Landebahnen kann doch nur bedeuten, dass sich die Flugbewegungen erhöhen. Die jetzt bestehende Betriebsgenehmigung genügt den Flughafenbetreibern nicht mehr. Lt. Flughafen-Geschäftsführer Christoph Blume sei diese viel zu starr. Die Fraktionsvorsitzende erinnert noch einmal an den bestehenden Angerlandvergleich und denkt an die Worte des ehemaligen Ministerpräsidenten von NRW, Johannes Rau, bei der Einweihung des jetzigen Flughafens nach dem großen Brand. Er sagte den Verantwortlichen damals deutlich, dass sie bei aller Betriebsamkeit und Wirtschaftlichkeit nicht die Menschen vergessen dürfen. Das Wort hat auch heute noch Bedeutung. Fazit: Keine höhere Kapazität für den Stadtflughafen Düsseldorf. Das Limit ist erreicht!

Hier der Pressebericht der RP vom 9. Aug. 2013   http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/meerbusch/nachrichten/irgendwann-muss-es-doch-mal-gut-sein-1.3592812?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campai