Ist die CDU jetzt die neue UWG?

Offensichtlich versucht sich die CDU nun als neue UWG. Die Bürgeranregung aus dem Haupt- und Finanzausschuss einer besorgten Mutter die Haltestelle Deichweg zu verlegen wird nun von der CDU aufgenommen und als eigener Antrag formuliert. Dabei übersieht Herr Damblon aber völlig, dass diese schwierige Situation auch an weiteren Haltestellen vorzufinden ist. Wenn der Sicherheit an Haltestellen ernsthaft verbessert werden soll, braucht es eine Aufstellung aller Gefahrenstellen und Vorschläge seitens der Verwaltung die Sicherheit zu verbessern. Herr Deußen hat ja bereits vergleichbare Haltestellen genannt z.B. Willicher Strasse in Osterath.

Hier die Berichterstattung der RP Lokal Meerbusch

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/cdu-beantragt-bushaltestelle-deichweg-zu-verlegen-aid-1.4639847

Meerbusch hat die Planungshoheit

„Meerbusch hat die Planungshoheit über die mögliche Trasse der K1 südlich des Latumer Bruchs, und nicht die Stadt Krefeld“ stellt die
SPD Fraktionsvorsitzende  Nicole Niederdellmann-Siemes klar. „Wir wissen, dass Krefeld ein großes Interesse hat seine Gewerbeflächen auszubauen, und dass entsprechende Anträge bei der SPD Fraktion im Regionalrat vorliegen. Natürlich werden wir gemeinsam mit den Krefelder Genossen über die Chancen und Grenzen von interkommunaler Planung und Zusammenarbeit reden. Aber auch wir haben gute sachliche Argumente, die sich nicht unbedingt mit denen aus Krefeld decken. Nach derzeitigem Stand wird es keine Umgehungsstraße auf der K1 geben“ so die stv. Vorsitzende im Planungsausschuss.
Die SPD Fraktion hat daher den Planungsausschussvorsitzenden Werner Damblon gebeten, das Thema „Chancen und Herausforderungen der Regionalplanung“ auf die Tagesordnung in der November-Sitzung der Planungsausschuss-Sitzung zu nehmen. „Es ist wichtig, dass alle die gleichen Informationen haben, und dass Gespräche seitens der Stadt Meerbusch mit Krefeld über die gewünschte Hafenerweiterung, aber auch über das interkommunale Gewerbegebiet südlich der A44, geführt werden. Es kann schließlich nicht sein, dass Krefeld profitiert und Meerbusch die Belastungen tragen muss.“ so Nicole Niederdellmann-Siemes

Bürgermeisterwahl: Die gemeinsame Kandidatin ist gekürt!

Die Meerbuscher SPD nominierte in ihrer Versammlung am 08.01.2014 Frau Sonja Bertini zur Kandidatin für die Bürgermeisterwahl am 25.Mai 2014. Frau Bertini wird als gemeinsame Kandidatin von SPD, FDP und UWG vorgeschlagen. Nach ihrer Wahl gratulierten die Ortsvereinsvorsitzende Heidemarie Niegeloh Frau Bertini herzlich. Die Versammlung schloß sich mit einem lang anhaltenden Beifall an.

Reizthema: Hindenburgstraße

Die Diskussion um die mögliche Umbenennung der Hindenburgstraße, löste in der Ratssitzung am 19.12.2013 eine große Unruhe aus. Grund hierzu bot eine Pressemitteilung der CDU Fraktion, in der die Angelegenheit Umbennenung Hindenburgstraße von CDU als „Schilda“ bezeichnet wird. Ilse Niederdellmann, die Fraktionsvorsitzende der SPD reagierte mit folgenden Worten:
Das Miteinander der Ratsmitglieder ist in der Regel von Sachlichkeit geprägt. Allerdings gab es im vergangenen Jahr  eine  Angelegenheit, die die Grenzen der sachlichen Auseinandersetzung gesprengt hat. Meine Damen und Herren, ich spreche die Diskussion um die Stolpersteine und den damit verbundenen Brief eines ehemaligen CDU Ratsmitgliedes an.
Bis dahin hatten wir geglaubt, dass die unrühmliche Geschichte unseres Landes von allen Vertretern hier im Raume verurteilt würde. Nicht umsonst ist das Jahr 2013 ein Gedenkjahr, welches uns an die Machtergreifung vor 80 Jahren durch die Nationalsozialisten erinnern soll. Der Bewältigung dieser Vergangenheit gehört auch die Aktion Stolpersteine. Diese erinnert daran, dass auch Menschen aus Meerbusch deportiert und ermordet wurden. Dazu zählt auch, dass wir die Menschen nicht verherrlichen wollen und dürfen, die das Nazi-Regime gefördert und unterstützt haben.
Auch Sie, Kolleginnen und Kollegen der CDU, können die Geschichte nicht schön reden oder gar verändern.  Das Sie im Zusammenhang einer möglichen Straßenumbenennung von Schilda reden, ist nicht nur für die Opfer des Nazi-Regimes unerträglich. Und dass Sie der unsäglichen Geschichte eine Summe von 3.000 €  entgegen setzen, macht die traurige Geschichte nicht besser. Im Gegenteil, es beweist uns, dass Sie, die Ratsmitglieder der CDU,  in der Sache unbelehrbar sind  und auch nicht  die Beschlüsse der entsprechenden Ausschüsse respektieren.
Die Westdeutsche Zeitung berichtete in ihrem Lokalteil Meerbusch wie folgt darüber:
http://www.wz-newsline.de/lokales/rhein-kreis-neuss/meerbusch/streit-um-wort-und-haltung-1.1510266