Endlich ein klarer Beschluss zur Grundschulsituation im Stadtteil Osterath

Im Schulausschuss am 25.Vovember 2014, wurde über die Schulentwicklung in Meerbusch diskutiert. Für die Zukunft der Grundschulen in Osterath  entschied der Ausschuss, dass zwei Grundschulen aufgrund des Rückgangs der Schülerzahlen ausreichen. "Uns war wichtig, dass eine Gemeinschaftsgrundschule im Ortskern von Osterath erhalten bleibt. Die neue Verbundschule am Standort Wienenweg, hat nun die große Chance sich ein zukunftsfähiges Konzept zu erarbeiten“, so die SPD Fraktionsvorsitzende Nicole Niederdellmann-Siemes. "Wir wollen keine weitere Unklarheiten und haben daher beantragt noch vor dem nächsten Anmeldeverfahren eine Entscheidung zu treffen, ob die Barbara Gerretz-Schule oder die Erwin Heerich Schule Hauptstandort wird", ergänzt Jürgen Eimer 2.stellv. Bügermeister.
Ein weiterer wichtiger Punkt aus dem Schulausschuss ist, dass der Ausschuss beschlossen hat, keine auswärtigen Schüler mehr an der Gesamtschule aufzunehmen. "Wir wissen, dass durch diese Maßnahme das Problem nicht gelöst wird. Vielmehr müssen wir alles dafür tun, endlich dem Elternwillen gerecht zu werden und weitere Gesamtschulplätze bereit zu stellen", führt Nicole Niederdellmann-Siemes aus. "Derzeit lässt sich leider keine zweite Gesamtschule realisieren. Unser Vorschlag der interkommunalen Zusammenarbeit in diesem Bereich wurde leider seitens der Nachbarkommunen nicht aufgegriffen. Daher beantragte die SPD 10.000 € Planungskosten einzusetzen, um möglichst vielen Kindern den Besuch der Gesamtschule zu ermöglichen“, unterstreicht Jürgen Eimer die Forderung nach mehr Gesamtschulplätzen.
 Lesen sie hier die Berichterstattung der RP Lokal Meerbusch: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/

 

Fracking mit Chemikalien, sollen in Deutschland grundsätzlich verboten werden

Fracking mit Chemikalien, die Mensch und Umwelt schaden, wird in Deutschland grundsätzlich unbefristet verboten. Das hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in einem Interview mit dem Deutschlandfunk versichert. Der Schutz der Gesundheit und des Trinkwassers habe absoluten Vorrang. „Das ist eine klare Aussage“, so SPD Ratsmitglied Jürgen Kaden. Die Umweltministerin will die strengsten Regeln einführen, die es für diese Gasförderungstechnik gibt. „Dieses Verbot ist absolut unbefristet. Man wird also keinerlei irgendwie wassergefährdende Stoffe einsetzen dürfen, auch nicht bei Probebohrungen“, so Hendricks.
Der Gesetzesentwurf sieht unter anderem vor:
•    Das unkonventionelle, also das neue, riskante Fracking oberhalb von 3000 Metern Tiefe im Schiefer- und Kohleflözgestein, wird auf absehbare Zeit in Deutschland generell verboten. 

•    Nur in ganz seltenen Ausnahmefällen können in diesem Bereich allerdings Probebohrungen für die Forschung erlaubt werden, mit denen Alternativverfahren entwickelt werden sollen. Sie dürfen nur ohne den Einsatz von wassergefährdenden Frackflüssigkeiten stattfinden
.
    Voraussetzung für die wissenschaftlichen Probebohrungen ist, dass eine unabhängige Expertenkommission sie als für Mensch und Umwelt unbedenklich einstuft. 

    Letzten Endes entscheidet stets die jeweils zuständige Wasserschutz- und Bergbaubehörde. Die Genehmigungsbehörde bleibt unabhängig. 

•    Ausnahmsweise ist nach erfolgreichen Erprobungsmaßnahmen auch kommerzielles Fracking dann zulässig, wenn die unabhängige Expertenkommission die Bohrung für Mensch, Umwelt und Erdbebensicherheit als unbedenklich bescheinigt hat und die zuständigen Berg- und Wasserbehörden der Länder dies genehmigen. Auch hier gilt, dass das Votum der Kommission für die Genehmigungsbehörden der Länder nicht bindend ist. 

•    Das altbekannte, konventionelle Fracking für so genanntes „Tight Gas“, das seit Jahrzehnten beispielsweise in Niedersachsen in viel größerer Entfernung zum Grundwasser unterhalb von 3000 Metern praktiziert wird, bleibt grundsätzlich möglich. Es wird allerdings erstmals strengen gesetzlichen Auflagen unterworfen.
    In sensiblen Gebieten wie Wasserschutz- oder Naturschutzgebieten wird jedwedes Fracking verboten. 
                              

Franz Müntefering war Gast beim gut besuchten Herbstempfang

Am Sonntag, den 23.11.2014 fand der Herbstempfang der SPD Meerbusch im YuCa in Osterath statt.Die Einladung ging an die Vereine, Verbände und politischen Parteien; Verwaltung, Kirchen und Einrichtungen sowie an die Mitglieder der SPD. Viele folgten der Einladung, auch weil sich der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering angesagt hat. Seine Teilnahme sollte der Ehrung der langjährigen Mitglieder einen besonderen Rahmen geben. Aber auch alle anderen Gäste kamen in den Genuss einer frei gehaltenen Rede, die die Themen erneuerbare Energien, Asyl, Fluchtgründe, Demografie, Alter, Einsamkeit und Sport für Senioren berührte. Den ganz großen Bogen schlagen, dabei aber die Lebensrealität der Zuhörer berücksichtigen, das ist die Kunst, die Franz Müntefering beherrscht. Er hielt auch einen kurzen Abriss der politischen Abläufe von 1964 bis 2004. Das sind die Zeiträume, die die Jubilare betrafen.Es wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft Jürgen Gromek und Matthes Müller, für 40 Jahre der ehemalige Bürgermeister Dr. Lothar Beseler und  für 10 Jahre Mitgliedschaft Dr. Siamak Pourhassan geehrt.Siegfried Lau, der ebenfalls 50 Jahre Mitglied der SPD ist, war leider wegen eines Krankenhausaufenthaltes verhindert.Bei den ehemaligen Ratsmitglieder Rainer Grund und Dieter Jüngerkes und der Fraktionsvorsitzenden Ilse Niederdellmann bedankte sich die Vorsitzende Heidemarie Niegeloh mit persönlichen Worten und einem Gutschein für das Forum Wasserturm, welcher in der nunmehr gewonnenen Freizeit gut eingesetzt werden kann. Sonja Bertini war der Einladung ebenfalls gefolgt. Die Vorsitzende bedankte sich auch bei ihr für den Einsatz und die Bürgermeisterkandidatur. Mit einem Augenzwinkern sprach sie die Hoffnung aus, dass Sonja Bertini doch noch politische Heimat in der SPD findet. Angelika Mielke-Westerlage ließ es sich nicht nehmen den prominenten Gast in Meerbusch persönlich zu begrüßen. Dass Franz Müntefering schon mehrfach in Meerbusch zu Gast war, nahm sie freudig zur Kenntnis.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, das befanden die Gäste und die Gastgeberin.
Hier einige Eindrücke von der Veranstaltung: 

  

 50 Jahre SPD "Mattes" Müller


 Ebenfalls 50 Jahre dabei Jürgen Gromek 

40 Jahre in der SPD Dr. Lothar Beseler    

 

 10 Jahre in der SPD Dr. Siamak Pourhassan 

Ein herzliches Dankeschön für ihre geleistete Arbeit sprach
Heidemarie Niegeloh den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern
v.l.n.r. Ilse Niederdellmann, Rainer Grund und Dieter Jüngerkes aus.

Ein Dank ging auch an Sonja Bertini für ihren Einsatz
im Bürgermeisterwahlkampf 2014, hier im Gespräch mit Franz Müntefering

                                                  

Auch unsere Jusos fanden den Weg ins Yuka           

 

 Es war eine gelungene Veranstaltung

Heidemarie Niegeloh bedankte sich beim Vorsitzenden des OBV
Jürgen Eimer für dessen Gastfreundschft

Fotos : Theo Garbas

 

 

Wir sind für Toleranz: Aber nicht bei Nazis!

Dass es keine Toleranz in Meerbusch gegenüber Nazis gibt, bewiesen viele Bürgerinnen und Bürger, einschließlich der in Meerbusch tätigen Parteien,  Kirchen und Sportvereine. Bürgermeisterin Mielke-Westerlage fand sehr deutliche Worte an die Adresse der Unverbesserlichen. Gleichzeitig bedankte sie sich bei den Meerbuscherinnen und Meerbuschern für die Solidarität für die angemeldeten Flüchtlinge. Heidemarie Niegeloh, SPD Vorsitzende in Meerbusch: „ Die eindrucksvolle Demonstration vor der alten Schule in Bösinghoven war ein Bündnis aller gegen die rechte Demagogie. 12 Rechte, vor allem junge, waren wohl von überall her abkommandiert. Wenn überhaupt, waren da 2 Meerbuscher bei. Aber bestimmt 200 Menschen aus allen Meerbuscher Stadtteilen. Danke meinen Genossinnen und Genossen. Wenn es drauf ankommt sind sie da“! Felix Olberts von den Meerbuscher Jusos ergänzte: „ Wir konnten den Nazis zeigen, dass Flüchtlinge in Meerbusch (und auch anderswo) Willkommen sind! Danke an alle, die da waren! Refugees Welcome!