Heizelmännchen hatten ein volles Haus

Vereint im Karneval: Der Präsident der Büdericher Heinzelmännchen, Dr. Bernd Schumacher-Adams und die Parteivorsitzende der SPD, Heidemarie Niegeloh die sich sichtlich Wohl fühlte. Auch dadei der neue 1. Beigeordnete unserer Stadt, Frank Maatz. Für die ab Altweiber beginnende heiße Phase des Karnevals wünschen wir der KG Büdericher Heinzelmännchen und allen Karnevalisten viel Spaß und immer Sonnenschein.         

                                     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gute Ergebnisse bei der Beratung um die Unterbringung von Asylbewerbern

Die Sozialausschusssitzung am Dienstag, 03.02.2015 war von der Diskussion um die Unterbringungsqualität der Asylbewerber gekennzeichnet.
Insgesamt zusätzlich 100 asylsuchende Menschen werden von der Verwaltung in diesem Jahr erwartet. Problematisch ist die Situation dadurch, dass niemand weiß, wann die Menschen zu uns kommen und die Unterkunft bereit sein muss. Kurzfristig zu bauen ist nicht möglich, führte Herr Klein aus. Auch hier stellte sich das Fehlen von preiswertem Wohnraum und kleinen Wohnungen als Mangel und Problem dar.
Bis zum Sommer will die Verwaltung versuchen, an der Kranenburger Straße zwei Fertigbauten mit max. 48 Plätzen aufzustellen.
Der neue erste Beigeordnete Maatz kündigte für den Hauptausschuss endlich ein von der SPD gefordertes Konzept an, dass dann die Bürgermeisterin vorstellen will.
Der hierzu von der SPD eingebrachte Antrag wurde auf Anregung der SPD dann auch in den Hauptausschuss verwiesen.
Es müssen alle Informationen vorliegen, bevor beraten und endgültig entschieden werden kann. Im ersten Schritt hat die SPD die maximale Unterbringung von 50 Personen an der Kranenburgstraße gefordert und die Einrichtung von Sozialräumen in den Bauten, um die Menschen angemessen betreuen und beraten zu können.
Das fand eine große Mehrheit.
Die weitere, wichtige Information betrifft die Situation im Seniorenheim Meridias Rheinstadtpflegehaus Meerbusch. Die Heimaufsicht des Rhein-Kreis Neuss nahm Stellung zu ihren Begutachtungen und den Vorwürfen in der Presse. Es wurde glaubhaft dargestellt, dass es keine aktuellen Probleme gibt, die weiteres Handeln erfordern.
Die Einrichtungsleitung hatte im vergangenen Jahr selbst die Heimaufsicht von den unerklärlichen blauen Flecken bei Bewohnern unterrichtet und um Unterstützung gebeten.
Die staatsanwaltlichen Ermittlungen haben kein Ergebnis gebracht, es gab aber auch keine Vorkommnisse mehr.
Die SPD-Fraktion ist sich einig, dass eine derartige Diskussion in der Presse weder hilfreich für die Bewohnerinnen und Bewohner noch für die Bemühungen der Leitung sind, wenn sie einer Grundlage entbehren. Wer sich da auf Kosten wehrloser Menschen profilieren will  gehört nicht in eine Bürgerschaftsvertretung. Wer will so jemanden in Zukunft ernst nehmen. Wir nicht.

Die WZ Schreibt dazu: http://www.wz-newsline.de/lokales/rhein-kreis-neuss/meerbusch/in-den-neuen-containern-finden-100-fluechtlinge-platz-1.1854396

KG Blau-Weiss Büderich stellte den Meerbuschern ihren Rosenmontagswagen vor

Unter dem Motto Düsseldorfer Karnevals „Traumhaft jeck“ feierte die KG Blau-Weiss Büderich ihr Wagenbau Richtfest. Dieser Wagen ist ein Prachtstück an Form und Farben und auf dem Rosenmontagszug in Düsseldorf zu bewundern. Beim Richtfest nahm der Präsident Michael Hermes die SPD Vorsitzende Heidemarie Niegeloh und die Fraktionsvorsitzende Nicole Niederdellmann-Siemes in die Mitte. Es war ein gelungener Abend mit einem schönen Programm. Die Meerbuscher SPD wünscht allen Blau-Weißen eine schöne Karnevalszeit.

 

 

Der Bedarf an bezahlbaren Wohnraum wird in den nächsten Jahren noch zunehmen-nicht nur Ein- und Zweifamilienhäuser planen

In der letzten Sitzung des Ausschusses für Planung und Liegenschaften wurden für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt wichtige Weichen gestellt. Der Ausschuss befasste sich mit dem von der Bezirksregierung vorgelegten Entwurf des Regionalplans. Dieser stellt einen Entwicklungsrahmen vor und wird für einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren aufgestellt. Alles was im Regionalplan dargestellt ist, gibt der Stadt die Möglichkeit der Entwicklung.
"Alles was nicht dargestellt wird, kann im Zeitraum der Gültigkeit nicht entwickelt werden. Allerdings müssen die Flächen nicht entwickelt werden. Der Rat entscheidet zu einem späteren Zeitpunkt ob, wann und wie die Flächen entwickelt werden, oder eben auch nicht“. So Dieter Jüngerkes, Mitglied im Planungsausschuss. 
"Die SPD in Meerbusch sieht große Herausforderungen für die zukünftige Stadtentwicklung. Durch die Veränderung der Altersstruktur und des Wohnraumbedarfes ist es wichtig, dass nicht nur Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut werden.  Der Bedarf an bezahlbaren Wohnraum wird in den nächsten Jahren noch zunehmen.
„Wir müssen ausreichend Flächen bevorraten, " erläutert die Fraktionsvorsitzende Nicole Niederdellmann-Siemes. Grundsätzlich geht es in der derzeitigen Planungsphase darum Ziele für die Entwicklung Meerbusch unter Berücksichtigung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen zu entwickeln.
Wir brauchen weiterhin die Zuwanderung von Menschen, um die Kosten für die Infrastruktur in Zukunft tragen zu können.
Wir wollen hier auch auf Verdichtung, also Geschosswohnungsbau setzen und sparsam mit weiterem Flächenverbrauch umgehen. Daher werden insbesondere die Ortsränder begradigt und die freien Flächen entlang des öffentlichen Personennahverkehrs und in den Ortsteilen einer möglichen Bebauung zugeführt“, so Nicole Niederdellmann-Siemes. Die Bezirksregierung hat berechnet, dass Meerbusch einen Bedarf von rund 3.300 Wohneinheiten hat, zum Teil auch aufgrund der günstigen Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zu Düsseldorf.
"Es wäre fahrlässig, wenn wir die Chancen unserer Lage nicht nutzen würden, insbesondere um dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen", erklärt 
H.G. Focken der Vorsitzende des Sozialausschusses.
Hier die Berichterstattung der RP: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/struemper-busch-politik-lehnt-bebauung-ab-aid-1.4833139?utm_source=newsletter&utm_medium=email&

Änderungsantrag der SPD Fraktion zum TOP 3 der Sozialausschuss-Sitzung am 03.02.2015

Der 13 Jahre alte Beschluss des Rates, Bau eines eines Asylbewerberhauses muss realisiert werden, so Heidemarie Niegeloh, Mitgied des Sozialausschusses.

Der Sozialausschuss beauftragt die Verwaltung am Standort "Insterburger Strasse" gemäß des Beschlusses des Rates der Stadt Meerbusch vom 04.07.2002 den Bau eines Übergangswohnheimes zur Unterbringung von Asylbewerbern zeitnah zu planen und zu errichten. Parallel soll eine weitere Unterkunft in angemessener Raumzellenbauweise auf dem Gelände am Parkplatz Kranenburger Strasse, Osterath, errichtet werden. Darüber hinaus soll die Verwaltung weiter nach Unterbringungsmöglichkeiten in freien Wohnungen und in städtischen Immobilien suchen. Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit ein städtisches Immobilienkonzept. In diesem Rahmen soll auch ein Unterbringungskonzept für die Flüchtlinge vorgelegt werden.
Begründung:
Bereits vor mehr als zehn Jahren hatte die Stadt Meerbusch eine große Zahl von Asylbewerbern unterzubringen. Damals bereits hatte der Rat beschlossen, die Menschen in Festbauten unterzubringen. Die Erfahrungen mit der Unterbringung in Raumzellen waren eher negativ. Leider ist es versäumt worden den Standort in Osterath in den vergangenen Jahren zu realisieren. Planungsrecht liegt vor, so dass hier zeitnah mit dem Bau einer entsprechenden Unterkunft begonnen werden kann. Da wir aber bereits heute wissen, dass die Anzahl der Asylbewerber höher sein wird, als die Übergangswohnheime aufnehmen können, und da den Menschen zeitnah geholfen werden muss, benötigen wir darüber hinaus auch  die Unterbringung in Raumzellenbauweise. Unter dem Aspekt einer dezentralen Unterbringung  halten wir den Standort Kranenburger Strasse als einen zusätzlichen Standort kurzfristig für geeignet. Wichtig ist aber auch die Gespräche mit Vermietern zu suchen, um mögliche freie Kapazitäten ebenfalls nutzen zu können.  Das Immobilienkonzept ist schnellstens zu erstellen und den politischen Gremien vorzustellen. Die Kapazitätsprobleme waren allen Beteiligten bekannt, nun gilt es schnell zu handeln, um eine menschenwürdige Unterbringung der Hilfesuchenden zu ermöglichen.

Die RP berichtete am 28.01.2015 darüber, klicken sie hier: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/containerbauten-fuer-fluechtlinge-aid-1.4831006?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign