SO GEHT MODERNE FAMILIENPOLITIK DER SPD-„STUFENPLAN KINDERBETREUUNG“

  • Drucken

Seit dem 1. August gibt es das Betreuungsgeld. Das ist teuer aber es braucht niemand. Seit dem 1. August haben junge Eltern auch einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab eins. Auch der Betreuungsausbau kostet Geld – wird aber dringend gebraucht. Trotz großer Anstrengungen von Ländern und Gemeinden fehlen immer noch viele Plätze. Hier ist das Geld gut angelegt. Darum wird die SPD hier investieren
Jürgen Eimer, Jugendpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion: „In den ersten 100 Tagen nach dem Wechsel wird die SPD auf einer Krippenkonferenz gemeinsam mit Ländern, Kommunen, Elternorganisationen und Fachleuten die nächsten Schritte besprechen. Grundlage dafür ist der SPD-„Stufenplan Kinderbetreuung.“
Stufe 1: Ausbau fortsetzen
Das Betreuungsgeld, das rund 2 Milliarden Euro kostet, wird die SPD abschaffen. Mit dem Geld werden 200.000 zusätzliche Kitaplätze bis 2017 geschaffen und dauerhaft unterhalten.  
Rechtsanspruch erweitern auf einen Ganztagsplatz: ab 2014 für Alleinerziehende, anschließend für alle – in Kitas und später auch an Schulen.
-  Betriebs-Kitas fördern.
Stufe 2: mehr Qualität
- Der Bundesanteil an den Betriebskosten wird von 420 Euro auf 840 Euro für jedes Kind verdoppelt.
-  Bundesweite Qualitätsstandards : unter anderem für die Fort- und Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern und für kleinere Gruppen. Und ein Bundesprogramm für mehr Fachkräfte.
Stufe 3: Einstieg in die Gebührenfreiheit
-  Ab 2014 schrittweise die Abschaffung der Gebühren. Das kostet rund 4,5 Milliarden Euro und wird jeweils zur Hälfte vom Bund und von den Ländern finanziert.
- Damit sparen Eltern durchschnittlich 160 Euro im Monat. Im Jahr sind das 1.900 Euro.
DAS WIR ENTSCHEIDET