Gegen das Vergessen.

  • Drucken

Außergewöhnlich viele Menschen fanden sich am Mahnmal der Deportierten auf der Kemperallee in diesem Jahr ein. Die Zeiten sind so, dass die Menschen in Erinnerung halten wollen, was am 9. November 1938 und in den darauf folgenden Jahren geschah. Heute wird wieder wie damals, Angst geschürt und es werden Schuldige gesucht. Sehr konservative und ganz Rechte und Radikale scheuen sich nicht Haßparolen zu verbreiten und Menschen zu verunglimpfen. Genauso hat es schon einmal angefangen. Es darf einfach nicht noch einmal so sein. Das wollten die Anwesenden zum Ausdruck bringen.
Die Vorsitzende Nicole Niederdellmann—Siemes und die anwesenden Genossinnen und Genossen haben als Ausdruck des Gedenkens aber auch des gelebten Widerstandes rote Nelken am Mahnmal niedergelegt.