André Stinka besuchte Meerbusch

  • Drucken
Abteilungsleiter Dieter Andrä, Nicole Niederdellmann-Siemes, Generalsekretär André Stinka

Auf Einladung unserer Landtagskandidatin Nicole Niederdellmann-Siemes besuchte der Generalsekretär der SPD NRW André Stinka am vergangenen Dienstag Meerbusch. „Ich möchte unserem Generalsekretär zeigen, wie sozial engagiert und hilfsbereit die Meerbuscher sind. Gerade im Bereich der Sportvereine aber auch bei der Betreuung von Flüchtlingen sind wir auf das große ehrenamtliche Engagement unserer Bürger angewiesen“. Der Landtagsabgeordnete aus Coesfeld kennt die besonderen Anforderungen für die Menschen, die ehrenamtlich tätig sind sowohl aus seinem Wahlkreis wie auch aus zahlreichen Besuchen von Vereinen in ganz NRW: „Das Engagement, das Bürgerinnen und Bürger in Vereinen, Verbänden, Stiftungen und Initiativen leisten ist für unsere Gesellschaft enorm wichtig. Viele Menschen setzen sich freiwillig für ihr Gemeinwesen ein. In Nordrhein-Westfalen leisten mehr als sechs Millionen Menschen einen freiwilligen Beitrag für die Gesellschaft. Wir wollen, dass das ehrenamtliche Engagement eine größere gesellschaftliche Anerkennung erfährt. Deshalb setzen wir uns immer wieder dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für die Wahrnehmung des Ehrenamtes verbessert werden“ so der Generalsekretär der SPD NRW.
33 Prozent der Ehrenamtlichen engagieren sich im Sport z. B. als Handballtrainer oder Handballtrainerinnen. 80 Prozent des gesamten bürgerschaftlichen Engagements findet auf kommunaler Ebene statt.
„Ich freue mich, dass auch in Meerbusch so engagiert die Jugendarbeit in den Sportvereinen geleistet wird. Gerade bei den Mannschaftssportarten wächst das Selbstvertrauen der Kinder und Jugendlichen und ganz nebenbei erlernen sie wichtige Regeln für das soziale Miteinander. Verantwortung übernehmen, im Team zusammen zu arbeiten und auch, dass man nicht immer gewinnen kann. Das sind wichtige Erfahrungen,  auch für das gesellschaftliche Zusammenleben“ weiß die Landtagskandidatin Nicole Niederdellmann-Siemes als Mutter von zwei im Verein aktiven Kindern. Der Abteilungsleiter Handball des Osterather Turnvereins (OTV) Dieter Andrä erläutert, dass derzeit alle Jugendmannschaften gut besetzt sind. „Die Früchte unserer langjährigen Jugendarbeit sehen wir jetzt bei dem Erfolg der C Jugendmannschaft. Dieser Erfolg spornt uns an weiterhin die Kinder und Jugendlichen an den Handballsport heranzuführen. Unsere Trainer achten darauf, dass alle Kinder bei den Spielen eingesetzt werden. Das stärkt den Zusammenhalt und die Kinder haben Spaß am Sport. Zu einem späteren Zeitpunkt fördern wir natürlich auch das individuelle Können der einzelnen Spieler. So bieten wir ein breites Angebot für alle“. Der Handballer nutzt die Gelegenheit um den Landtagsabgeordneten auf wichtige Aspekte hinzuweisen. „Für die Gewinnung von engagierten Trainern brauchen wir eine Aufstockung der Aufwandsentschädigungen und eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung“. Der SPD Generalsekretär sagte zu, sich auch in der kommenden Landtagsperiode für die Stärkung des Ehrenamtes einzusetzen.

Viel Spaß beim Kickern hatten der Generalsekretär und unsere Landtagskandidatin. Im Hintergrund schaut zu die stellv. Vorsitzende von "Meerbusch hilft", Verena Uhl. (Fotos Faja)

Anschließend besuchten die Landtagskandidatin und ihr Gast noch den Begegnungsabend von „Meerbusch hilft“ im JuCa. „Die Begegnungsabende sind für die Arbeit des Vereins besonders wichtig. Hier können sich die Flüchtlinge untereinander austauschen, die ehrenamtlichen Helfer sind ansprechbar und hier kann unbürokratisch und schnell geholfen werden“ erklärt der Koordinator Uli Dackweiler die Idee des Abends. André Stinka zeigte sich beeindruckt von der Arbeit, die der Verein „Meerbusch hilft“ in den letzten Jahren geleistet hat. Im September  2015 wurde der Verein aus einer Initiative gegründet. Das Ziel ist seither den Bedürftigen der Stadt Meerbusch mit vielfältigen Angeboten zu helfen. „Wir haben gerade begonnen die Tafel für Meerbusch aufzubauen. In Meerbusch haben 3500 Menschen die Berechtigung die Tafel aufzusuchen, davon sind lediglich 1/3 Menschen  mit Migrationshintergrund. Unser Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Bedürftige“ führt der Vorsitzende des Vereins „Meerbusch hilft“ aus. Aber ein wichtiger Schwerpunkt bleibt, dass wir uns um die vielen neuen Nachbarn, die als Flüchtlinge unserer Stadt kommunal zugewiesen worden sind, kümmern. Wir gewährleisten hierzu eine koordinierte, stadtteilübergreifende und nachhaltige Betreuungskultur“ so die stv. Vorsitzende Verena Uhl. Sie erneuerte die Einladung an den Integrationsminister Reiner Schmeltzer. „ Gerne möchten wir mit dem Minister besprechen, wie die Rahmenbedingungen für unsere ehrenamtliche Integrationsarbeit seitens des Landes noch verbessert werden können. André Stinka sagte zu, Kontakt zu dem Minister aufzunehmen. „Ich finde es beachtlich welch großes Engagement hier anzutreffen ist. Der Begegnungsabend hat mir gut gefallen. Toll, dass hier Flüchtlinge eine Anlaufstelle haben. Besonders gut finde ich, dass hier auch Flüchtlinge bei der Arbeit mithelfen, das ist ein wichtiges Signal für die Integration! Ich weiß, dass unsere Gesellschaft von den ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern lebt“ so der Landtagsabgeordnete. Nicole Niederdellmann-Siemes freute sich über die Gespräche: “Mir ist wichtig, dass die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der Vereine unserer Stadt auch im Land anerkannt wird. Dadurch können wir vielleicht noch weitere Unterstützung erhalten“.

Hier die Berichterstattung der RP Meerbusch:http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/meerbusch-ist-wohnlich-und-attraktiv-aid-1.6724892