Flüchtlinge sind keine Spielfiguren

 

       H. Niegeloh                    G. Neuhausen              M.Billen    
Die Meinung der "BI Kierster Strasse" teilen teilen die SPD Ratsmitglieder aus Lank-Latum, sowie die Fraktion und der SPD Ortsverein Meerbusch nicht!

Das Flugblatt der Bürgerinitiative Kierster Strasse legt offen, welche Vorstellung die Initiatoren in Wirklichkeit haben. "Es handelt sich um Menschen, die vor Krieg und Elend bei uns Schutz suchen. Flüchtlinge sind keine Spielfiguren, die man beliebig versetzt, auf los stellt oder rauswirft" empört sich Heidemarie Niegeloh, die Meerbuscher SPD Vorsitzende. "Es ist schon anmaßend diesen Flyer als "Zeichen unserer Kooperationsbereitschaft" zu titulieren. In dem  Leserbrief von Jan Siemens, einem Mitbegründer der Petition, wird deutlich, was die Anwohner wirklich wollen: "Wir möchten keine Flüchtlinge". Das ist eine Haltung, die wir als SPD, aber auch ich persönlich als   Lank-Latumer, nicht teile" erklärt Georg Neuhausen, SPD-Fraktionsgeschäftsführer. Michael Billen, SPD Ratsherr aus Lank-Latum  und stv. Fraktionsvorsitzender, sagt dazu: " Die Entscheidung von Verwaltung und Politik bei der Unterbringung von Flüchtlingen basiert auf  sehr komplexen Zusammenhängen. Wir als SPD-Fraktion haben bereits im November darauf hingewiesen, dass neben der Vermeidung von Obdachlosigkeit auch die Integration von Flüchtlingen vorangetrieben werden muss. Unter dem Motto "Vom Flüchtling zum Bürger unserer Stadt" ist sicherlich noch umfassende Integrationsarbeit zu leisten. Aber es ist besonders wichtig, dass die zukünftigen Nachbarn ein Zeichen der Willlkommenskultur senden und nicht bereits im Vorfeld diese Integration untergraben".