"Wir sind dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz, sie leisten wertvolle Arbeit für die Integration"

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In der Sitzung des letzten Sozialausschusses wurden die unterschiedlichen Projekte im Rahmen der Flüchtlingsarbeit den Ausschuss-Mitgliedern vorgestellt. Neben hauptamtlichenTrägern wie der AWO, der Caritas oder der Diakonie stellten auch die ehrenamtlich Tätigen wie Meerbusch Hilft , die Flüchtlingshilfe Büderich oder die Stadtteilkoordinatoren ihre Arbeit vor. Die SPD Fraktionsvorsitzende lobte die haupt- und ehrenamtlich Tätigen für ihre geleistete Arbeit. "Wir sind dankbar für  ihren unermüdlichen Einsatz, sie leisten wertvolle Arbeit für die Integration." Die Schwerpunkte der Flüchtlingsarbeit waren bei allen Vorträgen zu erkennen: die Betreuung und Beratung vor

Dirk Banse, Mitglied des Sozialausschusses der Stadt Meerbusch

allem in Themenfeldern der Vermittlung von Sprache, Wohnraum oder Arbeitsplätzen. Leider war es nicht möglich den von der Verwaltung gestellten Antrag zu beschließen. CDU und Grüne erhoben noch Beratungsbedarf, so dass der Antrag, gegen die Stimmen der SPD, vertagt wurde. "Die Verwaltung wird beauftragt, die städtischen Handlungsfelder für eine Integration in Meerbusch zu beschreiben und unter Berücksichtigung eines Konzeptes die Integrationsstrukturen in der Stadt weiterzuentwickeln." Das war der Wortlaut des bewusst weitgefassten Antrages der Verwaltung. "Da die Integration von Flüchtlingen eine langjährige Aufgabe sein wird, bedarf es aus Sicht der SPD Fraktion einer städtischen Koordination der Flüchtlingshilfe. Die Schnittstelle und Aufgaben der einzelnen Träger sind klar zu beschreiben, damit es nicht zu Doppelarbeit kommt. Wir wollen, dass die Arbeit der vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer auch zukünftig möglichst erfolgreich ist. Durch eine klare Aufgabenverteilung und eine weitere Professionalisierung der Arbeit kann es zu einem Mehrwert für alle Beteiligte kommen," so Nicole Niederdellmann-Siemes. "Auch gilt es ein Signal an alle Menschen in Meerbusch zu senden, dass wir nicht nur die Bekämpfung der Obdachlosigkeit durch den Bau von neuen Flüchtlingsunterkünften im Auge haben. Wir sehen auch die Herausforderung der noch zu leistenden Integrationsarbeit und nehmen diese ernst", ergänzt Dirk Banse, der für die SPD im Sozialausschuss vertreten war.