Beste Pflege für Alle! DEN MENSCHEN IN DEN MITTELPUNKT STELLEN

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Deutschland wird älter. Immer mehr Menschen sind auf Pflege angewiesen. Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte – sie werden mit ihren Problemen allein gelassen. Wer auf die Hilfe anderer angewiesen ist, möchte menschlich behandelt werden und möglichst weiterhin ein selbstbestimmtes Leben führen. Hans-Günter Focken, Ratsherr und Sozialausschussvorsitzender: „Viele Angehörige pflegen ihre Verwandten. Sie brauchen Anerkennung und Unterstützung - keinen schwarz/gelben „5-Euro-Bahr“. Wir sagen: Alle sollen gute Pflege und Unterstützung bekommen. Ein Leben in Würde darf nicht vom Geldbeutel abhängen“.
• 125.000 neue Stellen in der Pflege schaffen: mehr Zeit für Pflegebedürftige können nur mehr Pflegekräfte leisten. Wir wollen zusätzliche, tariflich entlohnte Stellen in der Pflege schaffen, das Ausbildungsangebot stärken und eine angemessene Ausbildungsvergütung einführen.
• Bürokratie abbauen und die Minutenpflege abschaffen: Wir wollen, dass Pflegekräfte sich um den Menschen und nicht um die Bürokratie kümmern müssen.
• Einen Branchentarif „Soziale Arbeit“ für bessere Bezahlung
allgemeinverbindlich machen: Lohndumping muss gestoppt und die Pflegekräfte entsprechend gut bezahlt werden.
• Eine Bürgerpflegeversicherung einführen: Beiträge, die sich am Einkommen orientieren, sorgen dafür, dass die Kosten gerecht verteilt werden und alle die besten Leistungen erhalten.
• Die flexible Pflegezeit einführen: Angehörige brauchen Beratung und die Möglichkeit Arbeit und Pflege flexibel miteinander zu verbinden, ohne auf Lohn zu verzichten oder die Arbeit aufgeben zu müssen.
• Deutlich bessere und verlässlichere Pflegeleistungen für alle
• Selbständigkeit bis ins hohe Alter ermöglichen: Gesundheitsförderung und Prävention stärken, damit man kann nicht erst auf Pflege angewiesen ist.
• Zusätzlich 700 Millionen Euro in altersgerechte Städte und Gemeinden investieren und den Umbau barrierefreier Wohnungen fördern, damit man möglichst lange zuhause wohnen kann.
DAS WIR ENTSCHEIDET