Gute Ergebnisse bei der Beratung um die Unterbringung von Asylbewerbern

Die Sozialausschusssitzung am Dienstag, 03.02.2015 war von der Diskussion um die Unterbringungsqualität der Asylbewerber gekennzeichnet.
Insgesamt zusätzlich 100 asylsuchende Menschen werden von der Verwaltung in diesem Jahr erwartet. Problematisch ist die Situation dadurch, dass niemand weiß, wann die Menschen zu uns kommen und die Unterkunft bereit sein muss. Kurzfristig zu bauen ist nicht möglich, führte Herr Klein aus. Auch hier stellte sich das Fehlen von preiswertem Wohnraum und kleinen Wohnungen als Mangel und Problem dar.
Bis zum Sommer will die Verwaltung versuchen, an der Kranenburger Straße zwei Fertigbauten mit max. 48 Plätzen aufzustellen.
Der neue erste Beigeordnete Maatz kündigte für den Hauptausschuss endlich ein von der SPD gefordertes Konzept an, dass dann die Bürgermeisterin vorstellen will.
Der hierzu von der SPD eingebrachte Antrag wurde auf Anregung der SPD dann auch in den Hauptausschuss verwiesen.
Es müssen alle Informationen vorliegen, bevor beraten und endgültig entschieden werden kann. Im ersten Schritt hat die SPD die maximale Unterbringung von 50 Personen an der Kranenburgstraße gefordert und die Einrichtung von Sozialräumen in den Bauten, um die Menschen angemessen betreuen und beraten zu können.
Das fand eine große Mehrheit.
Die weitere, wichtige Information betrifft die Situation im Seniorenheim Meridias Rheinstadtpflegehaus Meerbusch. Die Heimaufsicht des Rhein-Kreis Neuss nahm Stellung zu ihren Begutachtungen und den Vorwürfen in der Presse. Es wurde glaubhaft dargestellt, dass es keine aktuellen Probleme gibt, die weiteres Handeln erfordern.
Die Einrichtungsleitung hatte im vergangenen Jahr selbst die Heimaufsicht von den unerklärlichen blauen Flecken bei Bewohnern unterrichtet und um Unterstützung gebeten.
Die staatsanwaltlichen Ermittlungen haben kein Ergebnis gebracht, es gab aber auch keine Vorkommnisse mehr.
Die SPD-Fraktion ist sich einig, dass eine derartige Diskussion in der Presse weder hilfreich für die Bewohnerinnen und Bewohner noch für die Bemühungen der Leitung sind, wenn sie einer Grundlage entbehren. Wer sich da auf Kosten wehrloser Menschen profilieren will  gehört nicht in eine Bürgerschaftsvertretung. Wer will so jemanden in Zukunft ernst nehmen. Wir nicht.

Die WZ Schreibt dazu: http://www.wz-newsline.de/lokales/rhein-kreis-neuss/meerbusch/in-den-neuen-containern-finden-100-fluechtlinge-platz-1.1854396