70.Jahrestag Befreiung des KZ Auschwitz



Angeregt durch den Initiator der Stolpersteine, Jürgen Bergert, Vorsitzender von Pro Osterath und Sozialdemokrat, fanden sich Vertreter und Vertreterinnen zusammen und legten weiße Rosen zum Gedenken nieder. Die Bürgermeisterin wurde vertreten von Jürgen Eimer.
Ein Anwohner nahm Kenntnis von dem Gedenken und sprach die Politiker/innen an. Er hoffe, dass nicht nur 70 Jahre so etwas nie mehr wieder geschehen dürfe. Es müsse mindestens 700 Jahre ein Wissen um die ungeheuerlichen Geschehnisse in den Konzentrationslagern präsent sein, damit niemals mehr solch ein Verbrechen geschehen kann.
Dem konnte nichts mehr hinzugefügt werden.
Die Stolpersteine sagen auch aus, dass Menschen die Verschleppung und Lager überlebt haben. Heidemarie Niegeloh sprach aus, dass wir dankbar sind für die Berichte der Überlebenden. Sie führen uns auch heute noch vor Augen, was eigentlich an Schrecken und Gewalt unvorstellbar ist.
Nie mehr sollen Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Weltanschauung und ihrer persönlichen Orientierung derart verfolgt werden und mit ihrem Leben bezahlen müssen. Insbesondere in den letzten Wochen und Tagen wird uns bewusst, dass Vorurteile und Nichtwissen zu unmenschlichem Verhalten führen kann.
Wir wollen eins:
Nie wieder!