Auf halbem Weg stehen geblieben oder Sparwut ohne Grenzen

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Die sogenannte Haushaltskonsolidierung nimmt Formen an, da kann Frau/Mann nur noch mit dem Kopf schütteln.
Der Weg rund um den Latumer See hat eine Sanierung nötig. Die erste Hälfte wurde auch gemacht. Es gibt Wegeverbesserung mit feinem Schotter, Freischnitt um den Blick auf den See zu ermöglichen, Säuberung des Uferrandes. Das ist für die Erholungssuchenden, Spaziergänger und Sportler alles sehr schön. Aber leider nur auf einer Seite. Die östliche Seite muss so bleiben wie sie ist. Das zumindest hat die FDP beantragt und mit Stimmen der CDU im Bau- und Umweltausschuss so beschlossen. Das Geld für die weitere Verbesserung wurde nicht mehr bewilligt. Es scheint vollkommen egal zu sein, von wem der Weg genutzt wird, beispielsweise die anwohnenden Senioren. Man kann jetzt nur auf Frost hoffen, dann wäre der Matsch ja gefroren. Und um nicht zu fallen, rutscht man einfach auf dem Hosenboden den Weg runter. Das tun die Kinder im Winter – wenn Schnee liegt – auch.
Ach – falls jemand dann den kleinen Berg nicht mehr hochkommt, egal, der geht einfach den Weg zurück. Denn der ist ja saniert.