SPD fordert: Handlungskonzeptes „Wohnen in Meerbusch“

Der Arbeitskreis „Wohnen in Meerbusch“ der SPD hat sich unter der Leitung des
Sozialausschussvorsitzenden Hans Günter Focken in seiner ersten Sitzung intensiv mit der Situation des Wohnungsmarktes in Meerbusch beschäftigt. Einvernehmlich wurde festgestellt, dass in Meerbusch dringender Handlungsbedarf im Segment des öffentlich geförderten Wohnraumes besteht. Gerade bei den Sozialwohnungen hat sich der Wohnungsbestand seit 2008 faktisch halbiert.
Um diesen Trend zu stoppen und die wohnungspolitische Wende auch in Meerbusch einzuleiten hat die SPD Meerbusch auf Anregung des Arbeitskreises beschlossen, dass ab sofort notwendig ist, bei allen neuen größeren Bebauungsplänen (ab 20WE) und bei allen sich zur Zeit in Bearbeitung befindlichen Bebauungsplanentwürfen ein feste Quote von 30% an öffentlich geförderten Wohnraum festzuschreiben ist. Die städtischen Grundstücke, die nicht für den Wohnungsbau nutzbar sind, sollen gegen andere, schnell zu erschließende, Grundstücke getauscht werden.
Diesen Vorschlag hat der Parteivorstand übernommen und wird die Fraktion auffordern einen entsprechenden Antrag zu stellen.
Diese ersten beiden Maßnahmen sollen dazu dienen, dass in Meerbusch das Wohnungsangebot geplant und die zukünftige Wohnungsnachfrage gesteuert und werden kann. Meerbusch ist eine normale Stadt und braucht preiswerte Wohnungen. Der Traum der Konservativen, hier eine Enklave der Millionäre und Villenbesitzer zu „regieren“, wird ein Traum bleiben. Die Realität sind anders aus.
Ziel des Arbeitskreises und der SPD Meerbusch ist weiterhin die Entwicklung eines
Handlungskonzeptes „Wohnen in Meerbusch“ mit dem der Rahmen für zukunftsweisende Entscheidungen im Neu- und Ergänzungsbau und die bedarfsgerechte Ausweisung von Bauflächen abgesteckt werden kann.

Heidemarie Niegeloh, Vorsitzende