Grüne gegen Bürgerwillen?

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Im letzten Planungsausschuss berichtete die Stadtplanerin Kirsten Steffens über den derzeitigen Stand der Erarbeitung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK). Dies veranlasste die Grünen die "Zukunftskonferenz", in deren Rahmen Bürger Ideen für ein "Meerbusch 2030" entwickeln sollten, zu kritisieren. Insbesondere die Zusammensetzung des Teilnehmer/innenfeldes gab Anlass zu dieser Kritik.

Nicole Niederdellmann-Siemes

"Ich kann die Kritik der Grünen nicht nachvollziehen", so die SPD Fraktionsvorsitzende Nicole Niederdellmann-Siemes. "Meerbusch wird durch den demographischen Wandel immer älter  und vor allem werden wir weniger. Die Grünen verschließen leider immer noch die Augen davor, dass wir unseren Status Quo als Stadt insbesondere in Fragen der Infrastruktur nur dann beibehalten können, wenn wir zusätzliche Flächen für Wohnbebauung schaffen. Durch die unnötige Verknappung von  Flächen wird auch das gemeinsame Ziel erschwert mehr sozialen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen", so Nicole Niederdellmann-Siemes. Im Übrigen führen solche Aussagen nur dazu, dass es in Zukunft noch schwieriger sein wird Bürgerinnen und Bürger für eine Beteiligung an der Entwicklung von Ideen für unsere Stadt zu gewinnen ergänzt die Fraktionsvorsitzende.

Lesen Sie unter folgenden Link die Erklärung der Stadt Meerbusch zum integrierten Stadtentwicklungskonzept:
http://www.meerbusch.de/C12573AD002EF008/html/D1B34B5742437D26C1257E5E003FCF38?OpenDocument