SPD Meerbusch lässt nicht locker. Ziel ist eine zweite Gesamtschule für Meerbusch

Zur letzten Ratssitzung vor der Sommerpause stellt die SPD einen Dringlichkeitsantrag.      Hier der Antrag und die Begündung.
Die SPD Fraktion beantragt, dass die Verwaltung bereits in den Sommerferien bilaterale Gespräche mit dem anerkannten Schulexperten Dr. Rösner aufnimmt. Ziel muss es sein, das bestmögliche Bildungsangebot für die Meerbuscher Schülerinnen und Schüler zur Verfügung zu stellen und dem Elternwillen zu entsprechen.
Begründung:
Seit Jahren ist die Zahl der Schüler, welche eine Gesamtschule besuchen möchten, aber keinen Platz an der Schule erhalten haben, hoch. Leider ist sie dennoch nicht ausreichend, um eine zweite Gesamtschule zu errichten. Daher ist es wichtig, dass eine tragfähige und genehmigungsfähige Lösung erarbeitet wird. Die hohe Sensibilität dieses Themas und der Wunsch der Eltern nach der bestmöglichen Schulform für ihre Kinder, erfordern eine gemeinsame Anstrengung von Politik und Verwaltung, eine nachhaltige Lösung zu erarbeiten. Die Menschen in Meerbusch erwarten, dass wir die Schullandschaft zukunftsfähig und nachhaltig gestalten.
Damit die notwendige Entwicklung der Schullandschaft der weiterführenden Schulen von allen Beteiligten getragen und akzeptiert werden kann, bedarf es eines fachkundigen und sensiblen Umgangs mit den vielseitigen Anforderungen und Wünschen. Uns ist wichtig, dass die Beteiligten (Eltern, aber auch die weiterführenden Schulen) an einer möglichen Lösung mitarbeiten.
Die Fraktionen waren sich einig, dass zunächst weitere Informationen eingeholt werden müssen und vertagten das Thema „Weiterentwicklung der Schullandschaft an den weiterführenden Schulen“ in die Ausschusssitzung am 8.9.2015. Die SPD Fraktion hat zwischenzeitlich den anerkannten Schulexperten Dr. Rösner angeschrieben, um sich über die Erarbeitung eines Fragebogens für die Elternbefragung zu informieren. Dieser hat dringend empfohlen ein so sensibles Thema durch die Verwaltung vorbereiten zu lassen. Für bilaterale Gespräche mit der Verwaltung steht Herr Rösner zur Verfügung.
Die Zeit der Sommerferien soll aus Sicht der SPD Fraktion für die notwendigen Gespräche zwischen Verwaltung und Experten genutzt werden, damit der Ausschuss in seiner Sitzung am 8.9.2015 bereits erste Informationen zum weiteren Vorgehen in diesem komplexen Themenfeld hat und weitere notwendige Schritte beschließen kann.