Unsere Ziele von 2017-2021

Am Sonntag, 25. Juni 2017 wurde auf dem SPD Parteitag in Dortmund das Wahlprogramm für die Jahre 2017-2021 beschlossen. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung direkt und ohne Umwege! Lesen Sie in regelmäßigen Abständen  auf unserer Internetseite Abschnitte aus dem zukunftsweisenden Programm, welches die SPD unter Bundeskanzler Schulz umsetzen wird. Daran lassen wir uns messen!              
Heute: Das ist demokratieverachtend!   
Martin Schulz :
Ich bin immer noch begeistert von der tollen Stimmung auf unserem Parteitag: Über 6.000 Menschen in der Westfalenhalle, die gezeigt haben: Wir sind bereit, die nächste Regierung zu führen! Vielen Dank an alle, die da waren und mit unserer intensiven Debatte zum Regierungsprogramm beigetragen haben. Deutschland steht vor einer Richtungsentscheidung. Weiter durchwursteln ohne Idee, wie wir morgen noch gut und sicher leben können? Das will die CDU. Stattdessen geben wir Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit: Aus der wirtschaftlichen und technischen Entwicklung echten sozialen Fortschritt machen; die Gesellschaft zusammenhalten, unsere Werte verteidigen gegen die Feinde der Demokratie; für ein einiges und soziales Europa sorgen und unseren Beitrag leisten für mehr Frieden in der Welt.
Angela Merkel will darüber nicht reden im Wahlkampf. Sie will wieder einschläfern. Das ist demokratieverachtend. Aber das lassen wir ihr nicht durchgehen! 
Jetzt geht’s richtig los mit dem Wahlkampf. Jetzt geht es in die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Union.
Dafür sind wir mit unserem Programm gut aufgestellt.

Mehr Unterstützung. Mehr Schutz. Mehr Respekt.

Arbeitsmarktkonzept für Qualifikation Mehr Unterstützung. Mehr Schutz. Mehr Respekt.


Haben maßgeblich daran mitgearbeitet Arbeitsministerin Andrea Nahles und unser Kanzlerkandidat Martin Schulz.

Knackpunkt Qualifizierung“ SPD beschließt Konzept ALG-Q
Wer seinen Job verliert, der soll schnell wieder gute Arbeit finden. Moderne Technik verändert unsere Arbeitswelt. Daraus ergeben sich neue Anforderungen, insbesondere an die Qualifikation der Beschäftigten. Wir wollen besser fördern und weiterbilden. Gleichzeitig wollen wir den Menschen wieder mehr Sicherheit geben.
Konkret heißt das:
-  Weiterbildung ist ein Recht. Wer nach 3 Monaten Arbeitslosigkeit keinen neuen Job gefunden hat, bekommt eine persönliche Beratung und ein Angebot für eine Qualifizierungsmaßnahme. Egal, wie alt jemand ist.
-  Die Förderungszeit kommt „obendrauf“. Die Weiterbildung soll nicht mehr auf die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes angerechnet werden. Für die Zeit der Qualifizierung wollen wir das Arbeitslosengeld Q (Qualifikation) einführen – in gleicher Höhe wie das Arbeitslosengeld (ALG I).
-  Besserer Schutz bei Arbeitslosigkeit. Wir wollen den Versicherungsschutz verbessern. Wer innerhalb von 3 Jahren (bisher 2 Jahre) vor der Arbeitslosigkeit mindestens 10 Monate (bisher 12 Monate) sozialversicherungspflichtig beschäftigt war, soll künftig bereits Arbeitslosengeld erhalten.
-  Eine Verbesserung für Hartz-IV-Bezieher: Wer seinen Arbeitsplatz verliert, ist in einer Ausnahmesituation. Wir wollen mehr Respekt für Lebensleistung. Das Schonvermögen soll deshalb auf 300 € pro Lebensjahr verdoppelt werden. Es muss nicht mehr aufgebraucht werden, bevor man Grundsicherung bekommt.

Internationaler Frauentag am 8. März

Internationaler Frauentag am 8. März

Zeit für Frauen! 

Frauen sollen ihr Leben so gestalten können, wie sie es wollen. Rechtskonservative wie die Populisten der AfD fordern hingegen eine Rolle rückwärts – zurück in die 50er Jahre. Wir brauchen nicht weniger Frauenrechte, sondern mehr: volle Gleichstellung und volle Selbstbestimmung.
Unser Ziele:
-   Es muss selbstverständlich sein: für die Familie da sein und den Beruf weiter ausüben. Paare sollen sich partnerschaftlich um ihre Familie kümmern können – mit unserem ElterngeldPlus und unserer geplanten Familienarbeitszeit.

-   Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Durchschnittlich 21 % weniger Lohn für Frauen ist nicht gerecht.

  Mehr Respekt und Anerkennung – gerade für soziale Berufe. Das heißt auch: Mehr Geld auf dem Lohnzettel.

  Raus aus der Teilzeitfalle! Wenn Frauen die Arbeitszeit runterfahren, sollen sie einen Rechtsanspruch auf eine Rückkehr zur vorherigen Arbeitszeit erhalten.

  Genauso viele Frauen wie Männer in Führungspositionen. In kleinen Betrieben wie auch in großen Konzernen. Bis hoch in die obersten Etagen.

Gemeinsam für eine offene und gerechte Gesellschaft

Martin Schulz kämpft für gute Arbeit - Respekt vor der Lebensleistung!

Wer über Jahrzehnte hart für den Wohlstand in unserem Land gearbeitet hat, verdient Respekt. Und wer ins Straucheln gerät, braucht Schutz und Unterstützung. Wir kämpfen für eine freie, gerechte und solidarische Gesellschaft. Grundlage dafür ist Gute Arbeit.
-  Mehr Sicherheit. Wenn jemand nach vielen Jahren seinen Job verliert und immer Beiträge gezahlt hat, darf es nicht an die Existenz gehen. Diese Menschen wollen wir besser unterstützen. Gerade mit mehr Qualifizierungsangeboten.      
Mehr Verlässlichkeit. Wer bei uns lebt und arbeitet, muss das Leben planen können. Für sich und die Familie. Daher wollen wir die sachgrundlose Befristung von Arbeitsplätzen abschaffen.
 - In Würde alt werden. Jahrzehntelanges Arbeiten soll sich auszahlen. Daher wollen wir die Solidarrente. Nach 35 Jahren muss es mehr geben, als die Grundsicherung. Und wir wollen das Rentenniveau für alle stabilisieren.
Wir wollen etwas schaffen.
Für gesellschaftlichen Fortschritt und Wohlstand.
Gemeinsam, mit Mut und Zuversicht!

In Würde läwe...

Et is en joodes Ziel, dat de Minsche von ihrer Rente läwe könne sulle. Äwer wie soll dat jon? Um de Ahbied billijer zu make, worde de Ahbiedjeber  us dä Verantwohdong jelasse. Se bruche nix mi dazo zo zahle. Wie willse dat denn widder repariere?
Un de Ahbiednehmer könne dat nich alleene stemme. Also mösse de  Ahbiedjeber widder mit in et Boot.
Un dann moss dat uphöre, dat mer de jonge Lük befrestete Verträje för de Ahbied anbiede. So hät doch jäde Fracksause. Un is froh,  över de Ronde zo komme. Da ist kin Jeld mi, um wat zurück zu legge. För de Rente.
Also leve Lück, da moß wat jedonn wädde.