Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche werden von der Meerbuscher SPD skeptisch gesehen

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Die SPD Meerbusch hat in der letzten Vorstandssitzung offen und kontrovers die Ergebnisse der Sondierungsgespräche und den weiteren Weg diskutiert.
Inhaltlich wurden durchaus Punkte gesehen in denen gute Ziele erreicht wurden, so kann beispielsweise der Wegfall des Konvexitätsprinzips eine deutliche finanzielle Unterstützung der Kommunen bedeuten. Kritisch wurde angemerkt, dass es nicht gelungen ist die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung oder die Bürgerversicherung durchzusetzen. Insgesamt wurden die Ergebnisse eher skeptisch gesehen.
Auch der erweiterte Landesvorstand hat zwischenzeitlich getagt. Als Ergebnis dieser Beratungen wurde ein Initiativantrag für den Bundesparteitag formuliert, der für die folgenden drei  Punkte substanzielle Verbesserungen  bei möglichen Koalitionsverhandlungen nennt:
Ersatzlose Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, den Einstieg in das Ende der Zwei-Klassenmedizin durch eine Angleichung der Honorarordung für gesetzlich und privat Versicherte, eine weitgehende Härtefallregelung für den Familiennachzug.

Hier dei Berichterstattung der RP vom 20.01.2018:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/groko-spd-meerbusch-ist-skeptisch-aid-1.7334259