Laut einer Studie des IAB arbeiten 7.000.000 Menschen in Deutschland im Niedriglohnsektor

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Jusos Meerbusch
Laut einer Studie des IAB arbeiten 7.000.000 Menschen in Deutschland im Niedriglohnsektor, also für einen Lohn von weniger als 9,50 die Stunde.
Das ist eine erschreckende Zahl! Auch wenn ein geringer Bruttolohn laut der Studie nicht direkt heißen muss, dass die Menschen zwangsläufig in Erwerbsarmut leben, so ist es dennoch eine große Gefahr für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Besonders gefährdet von einem Niedriglohn sind Frauen, AusländerInnen, befristete Angestellte und Jüngere. Für uns SozialdemokatInnen ist das nichts neues! Mit vielen unserer Forderungen aus unserem Wahlprogramm könnte der Entwicklung entgegengewirkt werden.
Deutschland macht sich abhängig von seinen Exporten, die Binnennachfrage ist sehr niedrig, wir hängen am Tropf der Weltwirtschaft. Das Argument der Neoliberalen, dass durch niedrige Löhne Geringqualifizierte besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können, ist von der Studie des IAB übrigens widerlegt worden. Im internationalen Vergleich lässt sich keine niedrigere Arbeitslosigkeit mit steigendem Niedriglohnsektor erkennen.
Jetzt heißt es handeln: Wir wollen die Einführung des Mindestlohns! Wir wollen klare Regelungen für Leiharbeit! Wir wollen, dass Azubis nach der Ausbildung übernommen werden! Wir wollen, dass Menschen wieder unbefristete Arbeitsverträge bekommen! Und wir wollen, dass Frauen den gleichen Lohn wie Männer bekommen!
Was könnt ihr also tun, damit es vielen der 7 Millionen Menschen besser geht?

Am 22. September SPD wählen!


DAS WIR ENTSCHEIDET!

 http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/geringverdiener-jeder-vierte-deutsche-muss-fuer-niedriglohn-arbeiten-a-913074.html