Bilanz nach 100 Tagen Mindestlohn

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100 Tage Mindestlohn-Stimmen hierzu aus der Presse
100 Tage Mindestlohn: Von abgewürgter Konjunktur keine Spur
Nach 100 Tagen Mindestlohn lässt sich feststellen: Die neue Lohnuntergrenze hat nicht zu den Horrorszenarien geführt, die an die Wand gemalt wurden.
So der Deutschlandfunk am 10. April 2015
Mindestlohn-Bilanz: Die ersten 100 Tage sind vorbei
Es war einer der Hauptstreitpunkte in der Großen Koalition, aber die Sozialdemokraten konnten sich durchsetzen: Seit 100 Tagen gilt der Mindestlohn. Die meisten Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet, doch der Konflikt um die Reform geht weiter.
So die ARD
100-Tage-Bilanz: So wirkt der Mindestlohn
Seit 100 Tagen gilt in Deutschland der Mindestlohn. Seit 100 Tagen gilt in Deutschland die gesetzliche Lohnuntergrenze von 8,50 Euro. Dank der guten Konjunktur erwiesen sich Szenarien von einem flächendeckenden Jobverlust bislang als übertrieben.
So die RP Düsseldorf
100 Tage Mindestlohn: Deutsche stehen hinter der Lohnuntergrenze
Die genannten Beispiele sind nur einige Auswirkungen des Mindestlohns und sicherlich werden sich in den nächsten 100 Tagen weitere Folgen bemerkbar machen. Doch trotz Preiserhöhungen und anhaltender Kritik an der gesetzlich geregelten Lohnuntergrenze lehnt nur etwa jeder zehnte Deutsche den Mindestlohn ab. Wie die Süddeutsche Zeitung unter Berufung einer Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) berichtet, halten 86 Prozent der Bürgerinnen und Bürger das Mindestlohngesetz für richtig. 94 Prozent von ihnen auch dann, wenn es für sie an der Ladentheke teurer wird.
So die Süddeutsche Zeitung
Der Chef der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Halle, Kay Senius, hat 100 Tage nach Einführung des Mindestlohngesetztes eine positive Bilanz gezogen. „Wegen der zu zahlenden 8,50 Euro pro Stunde hat es in Sachsen-Anhalt keinen signifikanten Abbau von Arbeitsplätzen gegeben“, sagte er. Das besonders von Unternehmen aufgezeigte Horrorszenario sei ausgeblieben. Er habe dem Mindestlohn von Anfang an positiv gegenübergestanden, weil er Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt attraktiver machen könne.
So die Finanzen.de Nachrichten
Wir meinen diese Bilanz kann sich sehen lassen.