JETZT KOMMT DIE QUOTE!

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DIE SPD SETZT DURCH: MEHR FRAUEN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN
JETZT KOMMT DIE QUOTE!
Lea Pabich, Bürgerschaftsvertreterin informiert! Die SPD hält, was sie verspricht – und hat sich im Koalitionsausschuss gegen die Union durchgesetzt. Die Quote für Frauen in Führungspositionen kommt. Der Gesetzentwurf von Familienministerin Manuela Schwesig und Justizminister Heiko Maas soll am 11. Dezember vom Bundeskabinett beschlossen werden.
Die Quote gilt ab 2016.
Bereits ab 2016 müssen mindestens 30 Prozent der Aufsichtsratsposten in den rund 100 börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen mit Frauen besetzt sein. Etwa 3.500 mittelgroße Unternehmen, die mitbestimmungspflichtig oder börsennotiert sind, sollen sich eigene Zielvorgaben für die Führungsetagen setzen.
Die Quote kommt ohne Ausnahmen.
Der 30-Prozent-Anteil im Aufsichtsrat wird weiterhin für Arbeitnehmerseite und  Arbeit geberseite getrennt berechnet. Wenn sich beide Parteien einig sind, können sie die 30-Prozent-Quote auch zusammen berechnen.
Die Quote wird wirksam durchgesetzt.
Wenn zu wenige Frauen gewählt werden, dürfen die jeweiligen Aufsichtsratsmandate nicht besetzt werden („Leerer Stuhl“). Damit sinkt im Aufsichtsrat die Stimmenzahl der
betroffenen Seite (Arbeitgeber oder Arbeitnehmer).
Der öffentliche Dienst zieht mit.
Die entsprechenden Gesetze und Regelungen des öffentlichen Dienstes beim Bund werden so geändert, dass auch hier künftig mehr Frauen in Führungspositionen vertreten sind. Die Frauenquote ist ein wichtiger Schritt für mehr Gleichberechtigung in Deutschland. Sie leitet einen Kulturwandel in der Arbeitswelt ein. Denn eine Gleichstellung in der Spitze führt auch dazu, dass Frauen im gesamten Unternehmen mehr Chancen erhalten. Darüber hinaus wollen wir weitere Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Beruf, Kindererziehung und Pflege, die immer noch bestehenden Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern abbauen und Teilzeitbeschäftigte besser absichern.