STEUERTRICKSER STOPPEN!

KONZERNE SPAREN IN LUXEMBURG MILLIARDEN EURO STEUERN
Deutsche und internationale Konzerne nutzen Luxemburg, um ihre Steuern zu Lasten der ehrlichen Steuerzahlerinnen und -zahler klein zu rechnen. Das belegen Tausende bislang unbekannte Dokumente, die Journalisten ins Internet gestellt haben. „Wir wollen die Steuertrickser stoppen. Konzerne, die weniger Steuern zahlen als jeder Handwerker in Deutschland, gefährden die Finanzierung und den Zusammenhalt unseres Gemeinwesens“, so Heidemarie Niegeloh, SPD Vorsitzende in Meerbusch. Wir brauchen die Steuereinnahmen für die Zukunft unseres Landes. Staaten, die Steuerdumping zum Geschäftsmodell machen, legen die Axt an die europäische Solidarität. Zum Teil konnten die Unternehmen Gewinne, die sie in Deutschland erzielt haben, in Luxemburg mit weniger als einem Prozent versteuern und damit richtig Kasse machen. Das heißt: Ehrliche Steuerzahlerinnen und -zahler müssen alleine für eine gute Infrastruktur sorgen – für Straßen und Schienen, Polizei, Verwaltung, die gute Ausbildung von Fachkräften und vieles mehr. Das alles nutzen auch die Großkonzerne – zahlen aber nicht dafür. Es geht um Milliarden.
Noch sind die Luxemburger Steuersparmodelle legal. Aber sie müssen dringend verboten werden. Denn: Steuerdumping à la Luxemburg schädigt unsere Staatsfinanzen, untergräbt die europäische Solidarität und gefährdet den Zusammenhalt Europas.
Um dies künftig zu verhindern, fordern wir:
-  europaweit einheitliche Bemessungsgrundlagen und Mindeststeuersätze bei den  Unternehmenssteuern, um den Wettbewerb über niedrigste  Steuersätze  zu beenden;
-  europäische Rechtsgrundlagen, die Steuersparmodelle à la Luxemburg unterbinden;
eine Untersuchung und Aufklärung von fragwürdigen Steuersparmodellen nicht nur in Luxemburg sondern auch in Irland oder den Niederlanden durch einen Sonderermittler
GERECHTE STEUERN – EUROPAWEIT. SPD