Wir sind nicht zerstritten, sondern wir streiten um den besten Weg

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,   

Nicole Niederdellmann-Siemes

das war eine leidenschaftliche Diskussion, die die SPD auf ihrem Parteitag in Bonn geführt hat. Wir haben hart gestritten, hart in der Sache, mit guten Argumenten auf beiden Seiten und immer im gegenseitigen Respekt. 
Ich bin stolz auf unsere Partei, diese Diskussion war ein eindrucksvolles Beispiel für gelebte – und lebhafte – Demokratie.Wir haben gemeinsam um den besten Weg der SPD gerungen und uns nach einer emotionalen Debatte mehrheitlich entschieden, jetzt mit CDU und CSU über einen gemeinsamen Koalitionsvertrag zu verhandeln. 
Das, was wir in Bonn erlebt haben, war mehr als eine inhaltliche Auseinandersetzung über die Zukunft der Sozialdemokratie. Wir sind nicht zerstritten, sondern wir streiten um  den besten Weg für unser gemeinsames Ziel: ein soziales und gerechtes Land! In Bonn sind wir einen ersten wichtigen Schritt der Erneuerung gegangen. Die Form unserer Debatte war stilbildend. Weniger „Basta“, mehr Debatte, Demokratie und Beteiligung. So sieht die neue SPD aus! 
Liebe MItbürgerinnen und Mitbürger,
wir haben in den Sondierungen viel für die Menschen in unserem Land erreicht. Für Familien und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für Langzeitarbeitslose, Azubis, Rentnerinnen und Rentner. Für die Gleichstellung von Frauen und Männern, für den Aufbruch in der Bildung und für ein besseres und sozialdemokratischeres Europa! 
In den Koalitionsverhandlungen werden wir weiter intensiv verhandeln, um noch mehr für die Menschen in unserem Land rauszuholen. Darum geht es uns: darum, spürbare Verbesserungen im Leben der Menschen zu erreichen. 
Und dann ist unsere Basis gefragt! Es wird an den über 440.000 SPD-Mitgliedern liegen, auf der Basis unseres Verhandlungsergebnisses abzustimmen, ob wir in eine Regierung eintreten. 
Das ist unser Weg, den wir gemeinsam gehen. Mutig und entschlossen. Im Geiste unseres  Parteitags.    
 
Herzliche Grüße

Nicole Niederdellmann-Siemes    



2017 war ein sehr bewegendes Jahr für die Sozialdemokraten

Ein sehr bewegendes Jahr geht für die Sozialdemokraten zu Ende. In lockerer Atmosphäre wurde im Beisen des Kreisvorsitzenden Daniel Rinkert und der  Meerbuscher SPD Vorsitzenden Nicole Niederdellmann-Siemes diskutiert.

Das Jahr 2017 war ein sehr bewegendes Jahr für die Sozialdemokraten. Während noch im Januar der SPD Kanzlerkandidat Martin Schulz als Heiliger Martin gefeiert wurde und im März mit 100%  zum Parteivorsitzenden gewählt wurde, mussten historisch schlechte Wahlergebnisse  hingenommen werden. Die Landtagswahl in NRW hat die SPD krachend verloren, ebenso die Bundestagswahl.
Nun stehen wichtige Entscheidungen an: Große Koalition, Kooperation-Koalition, Minderheitenregierung oder gar Neuwahlen.
Die Meerbuscher Genossinnen und Genossen nahmen sich Zeit dies zu diskutieren. 
Der Kreisvorsitzende und Delegierte auf dem Bundesparteitag Daniel Rinkert kam und berichtete über seine Eindrücke des am Samstag zu Ende gegangenen Parteitages: “Es herrschte eine sehr ernste Stimmung auf dem Parteitag. Jedem von uns war gegenwärtig, dass die Sozialdemokratie an einem Scheideweg steht. Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, den Beschluss zu fassen, ergebnisoffene Gespräche zu führen“ so Daniel Rinkert.
Die Meerbuscher SPD Vorsitzende Nicole Niederdellmann-Siemes freute sich über eine sehr sachlich geführte Diskussion. “Es hat sich gezeigt, dass unsere Partei lebendig ist. Die unterschiedlichen Positionen sind auch bei uns in Meerbusch vertreten, wobei der überwiegende Teil der Anwesenden sich sehr kritisch zu einer GroKo geäußert hat. Nun gilt es abzuwarten, ob es zu Sondierungen kommt. Wichtig ist, dass die SPD in allen Gesprächen verdeutlicht, für welche Inhalte sie steht. Dabei darf es uns nur darum gehen, die Lebenswirklichkeit der Menschen zu verbessern und nicht um Posten in einer Regierung."

Enternazjonale Frauedäch

Leve Fraue,

Foto: LMZ-BW, Dieter Jaeger


et is widder sowejt, dä enternazjonale Frauedäch stonn vor de Dör. Un et macht mech en besken bedröppelt, wenn mer sennt, wat darus jewodde is.
In ne 1990er war dat en Dach, dä von de Fraue janz alleen gestalte wodde un se trafe sich zum Klönen un Ustuusch. De verschiedene Orjanisatjonen wore dabei un et jab ein kleene Usstellung un Stände. Mer konnte sech överall enformeere un et wor jemötlesch. Äwer dat ist vorbej. Hük moß et jroß ufjezogge wäde. Met Broschüre un all sonem Krom. Nur, wo sin denn de jonge Fraue? Se sin selten. Ob de schon alles erreicht han, wofür dä Frauedäch steht? Dat wär schön, äwer dat jelöven esch nech.      

Also, Fraue, nix wie hin zo de Veranstaldonge.
 

Heute vor 100 Jahren wurde Willy Brandt geboren

Heute vor 100 Jahren wurde Willy Brandt geboren.
Einer der wenigen Meerbuscher, die Willy Brandt persönlich kennengelernt haben, ist Jürgen Niederdellmann (auf dem Foto).„ Damals wie heute verehre ich Willy Brandt und sehe in ihm einen der wichtigsten Politiker der BRD, ihm haben wir alle viel zu verdanken!“

Anlässlich seines 100. Geburtstages veröffentlichte die ARD ein Bildband über das Wirken von Willy Brandt.

" Vor 100 Jahren geboren" http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/willy-brandt100.html

Weitere Beiträge ...

  1. Mitgliedervotum
  2. Politik