Andreas Rimkus, MdB, verkehrspolitischer Sprecher zu Gast in Meerbusch

Auf Einladung der Landtagskandidatin Nicole Niederdellmann-Siemes kam Andreas Rimkus, MdB, in seiner Funktion als verkehrspolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion nach Meerbusch. „Verkehrspolitik ist Zukunftspolitik! Denn Mobilität ist in unserer modernen Gesellschaft Voraussetzung für das Wirtschaften und die Teilhabe am ökonomischen und sozialen Leben. Zentrales Anliegen ist es, eine innovative Verkehrspolitik anzustoßen, die einen hohen Mobilitätsgrad mit geringen Belastungen für Umwelt und Mensch gewährleistet. Hierbei wird Elektromobilität in Zukunft eine zentrale Rolle spielen, wenn wir Mobilität und Umweltschutz gleichberechtigt sichern wollen“ leitete Nicole Niederdellmann in das umfangreiche Thema ein. „Mir ist wichtig, dass wir bei den Herausforderungen der Zukunft im Bereich der Verkehrspolitik über die Stadtgrenzen hinweg zusammenarbeite, daher freue ich mich, dass Andreas Rimkus als guter Nachbar zu uns kommt.“
Der Verkehrsexperte stellt vor das Politik für Mobilität und Infrastruktur seine Herzensangelegenheit ist. Das Thema reicht von der Telematik über das autonome Fahren bis  zu modernsten Systemen zur Kraftstoffreduktion oder die Auswirkungen auf die Gesellschaft und das Arbeitsleben. „Klar ist, dass die Herausforderungen für Morgen sich nicht von alleine erledigen, die notwendigen Entwicklung kommen nicht von alleine, sie muss gestaltet werden. Daher plädiere ich dafür, dass die öffentliche Hand voraus geht. Bei der Entdieselung unserer Städte hilft es schon sehr, wenn die Flottenfahrzeuge umgerüstet werden. Auf Bundesebene  wurde vereinbart, dass 70% der Fördermittel in den Erhalt und 30% in den Neubau von Infrastruktur  fließen sollen. Von den 30% darf maximal die Hälfte in Straßen investiert werden, der Rest soll in den Ausbau von Schienen- und Wasserwegen fließen“ erläutert der Verkehrsexperte den Ansatz der vereinbarten Förderungen.
Grundgedanke bei allen Planungen für die Mobilität ist die Frage der Gerechtigkeit. Brauchen wir in Zukunft eigene Autos oder wird das ÖPNV Netz und das Carsharing so ausgebaut werden, dass wir auf individuelle Fahrzeuge  verzichten? Werden in Zukunft auch mehr Mensche die E-Pedelacs für ihren Weg zur Arbeit nutzen? Gelingt es uns ein kooperatives Zusammenspiel der unterschiedlichen Fortbewegungsmittel zu erreichen? Können wir die Informationssysteme im ÖPNV verbessern und den ÖPNV dadurch attraktiver gestalten? Können wir Nahmobilität durch Fahrradautobahnen für E-Bikes  stärken? Diese uns noch viel mehr Fragen wurden an diesem Abend diskutiert.
Die Bundestagskandidatin Nicole Specker konnte aus ihrem Unternehmen berichten, dass es zunehmend Anfragen  gibt anstelle eines Firmenwagens ein E-Fahrrad als Firmenfahrzeug zu genehmigen.
„Wir müssen bereits heute die Zeit vorbereiten, die nach dem Motor, dem Getriebe kommt. Rund 900.000 Beschäftigte arbeiten in der Automobilindustrie und weitere 4,5 Mio  Menschen arbeiten bei Zuliefern. Es gilt vernünftige Lösungen aus dem Dieselgate zu erarbeiten. Das ALG-Q , welches Martin Schulz vorgeschlagen hat, kann hierbei helfen. Es muss uns gelingen aus den in der Automobilindustrie tätigen Mechanikern von heute die Elektriker von Elektroautos von Morgen zu qualifizieren. Dann können wir die Digitalisierung und den Umbau von Kraftstoffmotoren hin zu E-Motoren auch gestalten“ ist sich der Verkehrsexperte sicher.
Nach 21/2 Stunden intensiver Diskussion wurde deutlich, dass Verkehrspolitik ein weites Feld ist, welches unmittelbar auf die Lebenswirklichkeit von uns allen einwirkt: Sei es als Autofahrer, als Anwohner von Straßen, als Arbeitnehmer oder als Nutzer des ÖPNV.
„Wir haben vereinbart eine Anschlussveranstaltung zu planen unter dem Aspekt des Zusammenspiels von Verkehrspolitik und Stadtentwicklung. Die wird sicherlich ebenso spannend!“ so Nicole Niederdellmann-Siemes

Hier die Bericherstattung der RP Meerbusch klicken Sie auf den nachstehenden Link:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/kluge-verkehrspolitik-fuer-meerbusch-und-die-region-aid-1.6797318

„Was ist Gerechtigkeit? Wohlstand und Sicherheit für alle durch verlässliche Steuern“

Einladung an alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger im Wahlkreis 46 Jüchen, Kaarst, Korschenbroich und Meerbusch 

„Was ist Gerechtigkeit? Wohlstand und Sicherheit für alle durch verlässliche Steuern.“ Eine Veranstaltung auf Initiative von unserer Landtagskandidatin Nicole Niederdellmann-Siemes mit Norbert Walter-Borjans, Finanzminister des Landes NRW.              
Wohlstand, Sicherheit und soziale Gerechtigkeit erfordern einen handlungsfähigen Staat. Für politische Gestaltung braucht der Staat ausreichende und verlässliche Einnahmen. Dabei gilt: Starke Schultern müssen bei der Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben mehr leisten als schwache. Es darf nicht zugelassen werden, dass Reiche und Vermögende von staatlichen Leistungen profitieren, sich aber bei der Finanzierung nicht nach angemessenen Kräften beteiligen.
Die Abschaffung der Vermögensteuer, die Privilegierung von Kapitaleinkommen durch die Abgeltungsteuer sowie von großen Betriebsvermögen im Rahmen der Erbschaftsteuer haben
dazu geführt, dass Vermögende, reiche Erben und Spitzenverdienende im Verhältnis zu wenig zur Finanzierung des Gemeinwohls beitragen. Damit stellt sich die Frage der
Steuergerechtigkeit!
Mit Norbert Walter-Borjans haben wir einen starken Finanzminister, der gerne mit uns über die Fragen der Steuergerechtigkeit und mögliche Lösungsansätze diskutiert.

10. Mai 2017 19:30 - 21:00 im Haus Baumeister

Hauptstraße 32

40668 Meerbusch-Lank

 

 

Die Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besuchte auf Einladung von Nicole Niederdellmann-Siemes ein in Meerbusch ansässiges und weltweit tätiges Unternehmen.

Die Ministerin für Forschung und Wissenschaften Svenja Schulze und unsere Landtagskandidatin Nicole Niederdellmann-Siemes

Die Ministerin für Forschung und Wissenschaften Svenja Schulze besuchte ein in Meerbusch ansässiges weltweit erfolgreiches Unternehmen und informierte sich  über die Nachhaltigkeit, die Forschung und die Entwicklung von neuen Produkten. Das Unternehmen ist stolz darauf in 94 Ländern auf der ganzen Welt aktiv zu sein und Produkte zu liefern, die auf vier Kerntechnologien – der Micro Piezo-, Projektions-, Sensor- und Robotertechnologie – aufbauen. Diese Produkte bereichern auf innovative Weise das Leben jedes einzelnen Kunden und sind auch in Schule, Ausbildung und Wissenschaft ausgesprochen innovativ einsetzbar.
Die Landtagskandidatin Nicole Niederdellmann-Siemes betonte, dass sich unsere Welt im Wandel befindet. „Ich freue mich, dass die Wissenschaftsministerin die Herausforderungen unserer Zeit in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt „Durch eine angewandte Forschung und die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft können die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen“, so Niicole Niederdellmann-Siemes.
Die beiden SPD Frauen waren sich einig, dass dieser Wandel Herausforderungen mit sich bringt. Seien es die Folgen des Klimawandels, die Frage nach einer umweltverträglichen und bezahlbaren Energieversorgung und Mobilität, der Umgang mit einer wachsenden Ressourcenverknappung oder die Auswirkungen des demografischen Wandels Wenn wir Antworten darauf finden wollen, müssen neben technologischen und marktökonomischen Aspekten auch die Folgen und Chancen für Mensch, Gesellschaft, Kultur und Umwelt in den Blick genommen werden.
„Darum ist es richtig, dass die SPD-geführte Landesregierung den Forschungsstandort NRW massiv gestärkt hat. Noch nie wurde soviel Landesgeld in Wissenschaft und Forschung gesteckt. Das sind gute Investitionen in die Zukunft. Denn wir erhalten dadurch wichtige  Antworten auf anstehende Fragen. Und wir tun zudem etwas gegen den Fachkräftemangel von morgen, wenn wir heute für eine gute Ausbildung sorgen“ so die Ministerin Svenja Schulze.
„Meerbusch ist eine bildungsorientierte Stadt. Im Unterricht an den Schulen können aber noch stärker die Möglichkeiten von interaktivem Lernen eingesetzt werden. Wir brauchen in Zukunft insbesondere in den MINT Fächer also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik viele gut ausgebildete Fachkräfte. Hier gilt es bereits durch modernen Unterricht die Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern. Die nicht mehr aufzuhaltende Digitalisierung muss in den Unterricht einziehen und in neue, moderne Lehrmodelle integriert werden. Gerne auch in Kooperation mit ortsansässigen Unternehmen“ bilanziert die Wissenschaftsministerin ihren Besuch in Meerbusch.

Sie sind am Wahlsonntag verhindert wählen zu gehen – dann Briefwahl

Ihre Stimme zählt,
wenn es um die Zukunft von Nordrhein-Westfalen geht. Nutzen Sie daher die Möglichkeit der Briefwahl falls Sie am Sonntag den 14.Mai verhindert sind. Ihre Wahlbenachrichtigunghaben Sie inzwischen erhalten. Wenn nicht, melden Sie sich im Wahlamt. 


 

 

 

 

 

 

 

Herzlichst Ihre
Nicole Niederdellmann-Siemes


IHR WAHLAMT FINDEN SIE HIER:

Stadt Meerbusch Wahlamt Wittenberger Straße 21 40668 Meerbusch