1. Mai Tag der Arbeit

 

Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit
Seit 125 Jahren demonstrieren die Gewerkschaften am 1. Mai für die Rechte der arbeitenden Menschen. Wir haben viel erreicht – und noch viel vor. Wir haben den Mindestlohn von 8,50 Euro durchgesetzt, der seit Januar gilt und mit dem Rentenpaket mehr soziale Gerechtigkeit erreicht. Doch das ist nicht genug. Wir stellen uns den
neuen Fragen! Denn die Arbeitswelt ändert sich rasant, mit neuen Chancen, aber auch neuen Unsicherheiten. Wir wollen diesen Wandel gemeinsam angehen – für mehr gute Arbeit, damit alle etwas davon haben. Gute Arbeit für eine gute Zukunft! Wir wollen die Arbeit der Zukunft gestalten!

in Düsseldorf: Zum zweiten Mal findet der 1. Mai in Düsseldorf dieses Jahr auf dem Johannes-Rau-Platz direkt am Rheinufer statt. Andrea Kocsis, stellvertretende ver.di Bundesvorsitzende, wird die Mairede halten.
09.30 Treffen vor dem Gewerkschaftshaus
10:00 Demonstrationzug  zum Johannes Rau Platz
11.00 Kundgebung
12.00 Familienfest

in Neuss: Auf der 1. Mai-Veranstaltung in Neuss spricht Volker Consoir von der IG Metall Düsseldorf-Neuss. Ein Familienfest schließt sich an.
11.00 Treffpunkt zur Demonstrationzug zum Marktplatz
11.30 Kundgebung auf dem Markt anschließend Familienfest

in Krefeld: Am 1. Mai in Krefeld wird der Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Ralf Köpke zu den Anwesenden sprechen. Ein anderer Höhepunkt der Krefelder Maiveranstaltung wird der Auftritt der bekannten Comedienne Senay Duzcu sein.
10.45 Treffpunkt DGB Haus
11.00 Demonstrationszug zum Stadtgarten
12.00 Kundgebung im Stadtgarten anschließend Familienfest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die SPD Meerbusch trauert um Jürgen Bergert

*24.01.1944     +19.04.2015                                                                                  
Träger des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland

Mit ihm verliert die SPD einen Menschen, der ganz selbstverständlich sozialdemokratische Überzeugung gelebt hat.
In seiner 55 -jährigen Zugehörigkeit gründete er die Jusos in Osterath und war Vorsitzender des Ortsvereins. Die Entwicklung der SPD  in der Stadt verfolgte er mit der ihm eigenen Art. Ein Genosse wie er, der die Dinge nicht nur von außen betrachtete, war natürlich als sachkundiger Bürger, als Ratsherr der Stadt Meerbusch, als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, als Vorsitzender des Sozialausschusses, als stellvertretender Seniorenbeauftragter und immer wieder als Wahlkreiskandidat bereit, öffentliche Mandate wahrzunehmen und sich mit seinen ganzen Größe und Stimme einzubringen.
Aber auch andere Möglichkeiten des Engagements nutzte er um ein Motor für sein Osterath zu sein. AWO, Pro Osterath, Meerbuscher Kulturkreis hat er mit gegründet und Gesicht und Stimme und Unterstützung gegeben, auch oft als Vorsitzender. Schützenverein und Parkfest am 1. Mai ohne Jürgen Bergert fast nicht denkbar. Er hat ganz unaufgeregt für ein lebenswertes Umfeld gesorgt..  Aber nicht nur die Gestaltung der Zukunft lag ihm am Herzen. Auch den Blick in die Vergangenheit hat er nicht gescheut. Die Verlegung der Stolpersteine in Osterath geht auf seinen Einsatz zurück und er hat die Auseinandersetzung darum auf sich genommen. Das nennen wir aufrecht. Wir sind ihm sehr dankbar für das, was er ihm Namen der Sozialdemokraten getan hat und was ihm ein Herzensanliegen war. Die ihm verliehenen Auszeichnungen waren zu Recht erfolgt.
Ein froher Mensch, der mit Verstand und Verständnis gelebt hat, ist nach schwerer Krankheit gegangen. Wir werden ihn nicht vergessen.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie

Wir trauern mit den Angehörigen

Wir trauern mit den Angehörigen, Freunden und Bekannten um die Opfer des Flugzeugabsturzes.
Unfassbar scheint dieser Absturz und seine Folgen. Wir sind voller Fragen und Hilflosigkeit angesichts dieser Katastrophe.
Es bleibt uns nur, unser Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen. Besonders betroffen sind wir wegen der Meerbuscher Menschen, die tragisch den Tod gefunden haben und nun fassungslose Angehörige hinterlassen.
Wir sind in Gedanken bei Ihnen.

Am Samstag, den 28. März findet um 11 Uhr ein Trauergottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus in Meerbusch Lank-Latum stat
t.

"TTIP" - für Amerikaner traumhaft lecker?

Die Rosenmontagszüge in den Hochburgen, zeigte wieder einmal dass die Karnevalisten kreativ sind, wenn es darum geht, die aktuelle Tagespolitik auf  die „Schippe“ zu nehmen. So haben wir in Düsseldorf  die tollen Mottowagen zum Terror, zu Al-Qaida, zur Ukraine, zu den Bootsflüchtlingen und zum Papst gesehen. Ein Mottowagen ist nach unserer Auffassung leider nicht so ins Rampenlicht gerückt und den möchten wir einmal vorstellen.  
Dieser Wagen stellt das Transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA und Kanada dar. Kurz TTIP genannt. Die Erbauer  dieses gelungenen Wagens, befürchten in dem Abkommen, dass viele deutsche Gesetze von amerikanischen Interessen gefressen werden.

Passend dazu der aktuelle Diskussionsstand der SPD
Freihandelsabkommen ja, aber nicht um jeden Preis!
Danach haben wir auf der Grundlage einer Vereinbarung mit dem DGB auf unserem Parteikonvent beschlossen, dass wir grundsätzlich die geplanten Freihandelsabkommen begrüßen – allerdings nicht um jeden Preis. Vor allem ist für SPD und DGB wichtig:
  Das die Verhandlungen endlich transparent und für alle Bürgerinnen und Bürger Europas nachvollziehbar geführt werden.
  Das die geplanten Freihandelsabkommen keine sozialen, ökologischen oder kulturellen Standards gefährden dürfen, dass weitere Verbesserungen dieser Normen möglich sein müssen und dass die Entscheidungsfreiheit regionaler Körperschaften über die öffentliche Daseinsvorsorge unberührt bleibt.
  Das beide Vertragspartner sich verpflichten sollen, internationale Übereinkünfte und Normen in den Bereichen Umwelt, Arbeit und Verbraucherschutz zu beachten und umzusetzen – insbesondere die ILO-Kernarbeitsnormen, auf deren Einhaltung im Rahmen von EU-Handelsabkommen auch der Koalitionsvertrag verweist.
Das die europäischen oder nationalen demokratischen Willensbildungsprozesse und Entscheidungen in Parlamenten und Regierungen durch die Freihandelsabkommen weder direkt noch indirekt eingeschränkt werden dürfen.
•  Das die Gleichbehandlung von inländischen und ausländischen Investitionen und Investoren durch die ganz normalen verfassungsmäßig verbrieften Rechte und den demokratischen Rechtsstaat gesichert werden und wir im Rahmen der Verträge keine Investor-Staat-Schiedsverfahren einführen wollen.
Wir entwickeln rechtsstaatliche Alternativen zu den bislang geplanten Schiedsgerichten. z.B. die Berufung oberer Bundesrichter oder die Einrichtung eines echten zwischenstaatlichen Handelsgerichtshofs zur Entscheidung über Handelsstreitigkeiten.
Exakt auf dieser Linie versuchen die sozialdemokratischen Mitglieder der Bundesregierung und das SPD-geführte Bundeswirtschaftsministerium auf die Verhandlungen der Europäischen Kommission Einfluss zu nehmen. Außerdem haben wir einen nationalen Beirat zu den Verhandlungen auf europäischer Ebene eingerichtet, bei dem die Verbände und Organisationen von Wirtschaft, Gewerkschaften, Kultur, dem Umwelt- und Sozialbereich und dem Verbraucherschutz vertreten sind und regelmäßig informiert werden.